Mehr von Bauböck, Rainer

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


National community, citizenship and cultural diversity

Nationale Gemeinschaft, Bürgerschaft und kulturelle Vielfalt
[Forschungsbericht]

Bauböck, Rainer

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246647

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Die vorliegende Studie behandelt die Frage von Bürgerschaft und Identität in der Europäischen Union. Es wird argumentiert, daß der Zugang zur Staats- bzw. Unionsbürgerschaft in der EU ein wenig beachtetes, aber wichtiges Element in der Konstruktion einer Bürgergemeinschaft bildet - nicht zuletzt weil die Mitgliedstaaten mit beträchtlicher Immigration von Drittstaatsangehörigen konfrontiert sind. Es werden vier Optionen der Harmonisierung der Zugangsbedingungen zum Bürgerschaftsstatus in der Gemeinschaft analysiert. Die vorgeschlagene Lösung zielt auf eine gleichgewichtige Berücksichtigung des normativen Prinzips des gleichen Zugangs, der praktischen und ethischen Probleme der Integration von Drittstaatsangehörigen und der Notwendigkeit, nationale Souveränitätsansprüche im größtmöglichen Ausmaß zu bewahren. Fragen der Bürgerschaft sind mit der Konstruktion einer kollektiven Identität aufs engste verknüpft. Jedes Bürgerschaftsmodell basiert auf einer bestimmten Vorstellung von dem, was die Bürger eint. Dem 'Rechtsdefizit' der Unionsbürgerschaft, das sich aus dem Mangel an Substanz der entsprechenden Bestimmungen ergibt, korrespondiert ein 'Identitätsdefizit' in der EU. Weder national orientierte, republikanische noch gesellschaftszentrierte Ansätze der Identitätsformierung scheinen geeignet, die verschiedenen nationalen Identitäten auf europäischer Ebene miteinander zu vermitteln. Wahrscheinlich kann sich in der EU lediglich eine hybride Form der Identität entwickeln, die sich auf Formen des multinationalen Föderalismus und einen einheitlichen Bürgerschaftsstatus stützen könnte.' (Autorenreferat)

'The study addresses the question of citizenship and identity in the European Union. It is argued that access to citizenship in the EU is a neglected but important element in the construction of a community of citizens, not least because Member states face substantial immigration of third country nationals. Four policy options for harmonising access to individual membership in the Community are examined. The solution which is proposed strikes a balance between the normative principle of equality of access, the practical and ethical problem of integrating third country nationals, and the need to preserve national sovereignty to the largest extent possible. Questions of citizenship are inherently linked with the construction of collective identity. Any model of citizenship is based on a certain understanding of what the collectivity of citizens has in common. The 'rights deficit' of Union citizenship which is due to the lack of substance of the respective provisions corresponds to an 'identity deficit' in the EU. Neither national, republican, nor societal approaches to identity formation seem appropriate to accommodate and articulate the various national identities at the European level. Therefore, only a hybrid form of identity is likely to develop based on multinational federalism and common citizenship.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter immigration; citizenship; civil rights; federalism; EU; multicultural society; political integration; collective identity; supranationality
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Europapolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 54 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 62
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top