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Konstanz und Wandel in der "Strafphilosophie" der Deutschen : Ausdruck stabiler Verhältnisse oder steigender Punitivität? Ergebnisse eines Langzeitvergleichs (1970-2003)

Stability and change in the "Penal Philosophy" of Germans: a reflection of stable conditions or of increasing punitiveness? Findings from a long-term comparison (1970-2003)
[Zeitschriftenartikel]

Reuband, Karl-Heinz

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246064

Weitere Angaben:
Abstract 'Untersucht werden die Veränderungen in der Strafphilosophie der Bundesbürger auf der Basis repräsentativer bundesweiter Umfragen aus den Jahren 1970, 1990 und 2003. Im Gegensatz zu weit verbreiteten Annahmen in der Literatur gibt es nur eine leichte Zunahme in der Bejahung repressiver Strafzwecke. Überproportional beteiligt daran sind die jüngeren Geburtskohorten und die besser Gebildeten. Auswirkungen auf die fallbezogenen Bewertungen von Delikten ergeben sich aus dem Wandel jedoch nicht. Die Strafphilosophie der Bürger bildet lediglich ein kognitives Potential, das - so die These - unter bestimmten Umständen aktiviert wird und den Bezugsrahmen für die Formierung von sanktionsbezogenen Einstellungen bildet. Von einem Wandel in den Strafvorstellungen der Bundesbürger kann aufgrund der vorliegenden empirischen Untersuchungen nicht die Rede sein.' (Autorenreferat)

'The article focuses on changes in the penal philosophy of the German population based on nationwide representative surveys from 1970, 1990 und 2003. In contrast to widely held assumptions only a very slight increase in repressive penal philosophy can be found. It is based disproportionally on the younger population and the higher educated. Consequences for the evaluation of concrete offenses do not emerge, however. The penal philosophy of the population - so the argument is - constitutes only a cognitive potential that is mobilized under certain circumstances and provides the frame of reference for sanctioning attitudes. The available empirical evidence for Germany does not show any change towards more repressive sanctions preferences in the population.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter deterrence; criminality; age; education; population; education; attitude; crime fighting; Federal Republic of Germany; penalty; citizen; offense; discourse
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; soziale Probleme; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 186-213
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 18 (2007) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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