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Die Abwertung von "Überflüssigen" und "Nutzlosen" als Folge der Ökonomisierung der Lebenswelt : Langzeitarbeitslose, Behinderte und Obdachlose als Störfaktor

Devaluation of the 'superfluous' and 'useless' as a consequence of the economizalion of the lifeworld: the 'nuisance' of the long-term unemployed, the disabled, and the homeless
[Zeitschriftenartikel]

Mansel, Jürgen; Endrikat, Kirsten

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246056

Weitere Angaben:
Abstract 'Im Zentrum des Beitrages steht der Zusammenhang von ökonomistischen Einstellungen und der Abwertung von Langzeitarbeitslosen. Hintergrund ist die Annahme, dass angesichts von krisenhaften Entwicklungen ökonomische Kriterien zunehmend auf die soziale Lebenswelt übertragen und als Maßstab für die Beurteilung von Personen und Personengruppen herangezogen werden. Auf der Basis der 6. Erhebungswelle des GMF-Surveys wird zunächst untersucht, wie verbreitet ökonomistische Orientierungen und damit zusammenhängende Verhaltenstendenzen in der Bevölkerung sind, inwiefern diese mit der Soziallage von Personen korrespondieren und inwieweit sie ein Resultat von Desintegrationserfahrungen, den wahrgenommenen Desintegrationsrisiken und -ängsten sind. Anschließend geht es um die Verbreitung von abwertenden Vorurteilen gegenüber Langzeitarbeitslosen. Gezeigt werden kann, dass ökonomistische Orientierungen ein starker Erklärungsfaktor nicht nur für die Abwertung von Langzeitarbeitslosen sind, sondern auch von anderen schwachen Gruppen wie Obdachlose, Behinderte und auch Migranten.' (Autorenreferat)

'The contribution focuses on the connection between economist attitudes and the devaluation of the long-term unemployed. The study is based on the hypothesis that in an age of crisis, economic criteria are increasingly applied to the social lifeworld and used as the yardstick for evaluating persons and groups. Data from the sixth wave of the GFE survey are used to investigate the prevalence of economist orientations and the associated behavioral tendencies in the population, the extent to which these correspond with people's social situations, and the extent to which they are an outcome of disintegration experience and perceived disintegration risks and fears. Finally, the study examines the prevalence of prejudices against the long-term unemployed. It can be shown that economist orientations are a strong explanatory factor for devaluation not only of the long-term unemployed but also of other weak groups such as homeless people, the disabled, and also migrants.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter devaluation; population; attitude; unemployed person; persistent unemployment; migrant; impact; Federal Republic of Germany; handicapped; discrimination; integration; prejudice; social situation; lebenswelt; homelessness; economization
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; soziale Probleme
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 163-185
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 18 (2007) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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