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Inter-organizational negotiation and intra-organizational power in shared decision-making : early agreements under codecision and their impact on the European Parliament and the Council of Ministers

Inter-organisatorische Verhandlungen und intra-organisatorische Macht in gemeinsamen Entscheidungsprozessen: frühe Vereinbarungen im Verfahren der Mitentscheidung und ihr Einfluss auf das Europaparlament und den Ministerrat
[Forschungsbericht]

Farrell, Henry; Héritier, Adrienne

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-245942

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Dieser Beitrag plädiert dafür, inter-organisatorische Entscheidungsregeln und ihre Auswirkungen auf intra-organisatorische Prozesse stärker in den Blick zu nehmen. Wir argumentieren, dass ein exogener Wandel der makroinstitutionellen Regeln von formellen und sequentiellen zu informellen und simultanen Interaktionen die Einflussmöglichkeiten einzelner Akteure innerhalb von Organisationen verändert. Bestimmte Akteure, insbesondere 'Schnittstellen'-Akteure, die den organisationsinternen Informationsfluss steuern, gewinnen dadurch an Einfluss. Doch wie reagieren Organisationen auf eine solche Veränderung der internen Machtverhältnisse? Organisationen, in denen die Beziehungen gegenüber externen Akteuren zentral koordiniert sind, werden mit einer effektiven Strategie der internen Regelanpassung reagieren. Organisationen, die eine Vielzahl untereinander wenig koordinierter Beziehungen zu externen Akteuren unterhalten, werden eine solche interne Regelanpassung dagegen nur sehr schwer bewerkstelligen können. Wir illustrieren unser generelles theoretisches Argument am Beispiel des Zusammenwirkens von Europäischem Parlament und Ministerrat im Rahmen des Verfahrens der Mitentscheidung und der daraus resultierenden intra-organisatorischen Effekte.' (Autorenreferat)

'In this article we argue that closer attention should be paid to the inter-organizational rules of decision-making and their implications for intra-organizational processes. We claim that exogenous changes in macro-institutional rules, which result in a move from formal and sequential to informal and simultaneous interaction between collective actors will lead to changes in individual actors' respective influence over outcomes within organizations. Certain individuals, in particular 'relais' actors, controlling information flows between organizations, will see an increase in their power over legislative outcomes. This begs the question of how organizations will respond to these shifts in their internal power balance. We argue that collective actors that centralize coordination over dealings with external actors will respond effectively through internal rule change. In contrast, collective actors with multiple, ill coordinated links to other organizations, will find it difficult to change internal rules. We empirically explore the general argument by analyzing the relationship between the Council and the European Parliament in the process of codecision and its implications for intra-organizational processes.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter organizations; negotiation; European Parliament; European Council of Ministers; decision making
Klassifikation Organisationssoziologie, Militärsoziologie; Europapolitik
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 26 S.
Schriftenreihe Reihe Politikwissenschaft / Institut für Höhere Studien, Abt. Politikwissenschaft, 95
ISSN 1605-8003
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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