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Die ESVP in den transatlantischen Beziehungen

The ESDP and the transatlantic relationship
[Forschungsbericht]

Heise, Volker

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-245517

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Sicherheitspolitische Beziehungen zwischen den USA und der EU beschränken sich meist auf die Themen Iran und Nahost. Zur ESVP ist eine direkte Verbindung aus Sicht der USA nicht nötig, da ihre Zusammenarbeit mit Europa über die Allianz erfolgen kann. Auch für Europäer ist die NATO das maßgebliche transatlantische Forum, die ESVP dagegen ein Instrument der Handlungsfähigkeit auch unabhängig von den USA. Der indirekte Weg der EU-NATO-Kooperation taugt nur bedingt, da die Prozeduren schwerfällig und Konsultationen durch den Zypern-Streit blockiert sind. Eine direkte US-EU-Zusammenarbeit wäre eine zusätzliche Option. Die Studie soll transatlantische Unterschiede im Krisenmanagement beleuchten und Ansätze zur intensiveren Kooperation finden. Untersucht werden: 1. politisch-strategische Handlungsmaximen; 2. zivile und militärische Fähigkeiten; 3. Bereitschaft und Mechanismen zur bilateralen Kooperation. Bei den Sicherheitsstrategien liegen die Unterschiede besonders im Stellenwert militärischer Mittel und im Ansatz zu Präemption, Prävention und Multilateralismus. Da die USA die Überdehnung ihrer Ressourcen und die Vorteile von Lastenteilung erkennen, sollte eine Diskussion mit US-Meinungsführern gemeinsame Handlungsgrundlagen identifizieren. Wegen der unterschiedlichen Fähigkeiten könnte enge Kooperation die Wirksamkeit des Engagements der USA und der EU erhöhen. Die jetzigen formalen Konsultationen, verkompliziert durch die Vielfalt der EU-Strukturen und -Kompetenzen, sind unergiebig. Die künftigen Zuständigkeiten des Hohen Repräsentanten können die Kohärenz in der EU verbessern, aber er sollte weitergehende Kompetenzen erhalten, um überzeugender für die EU sprechen und handeln zu können. Dazu müssen die EU-Staaten ihre nationale Sicherheitspolitik stärker in den europäischen Rahmen einordnen.' (Autorenreferat)

'Security relations between the US and the EU are limited largely to policy on Iran and the Middle East. In the US view a direct link with ESDP is not necessary, since its security co-operation with Europe can take place via NATO. For the Europeans, too, NATO provides the main forum for transatlantic security relations, while they see the ESDP as an instrument for the EU to act independently of the US. Co-operating indirectly through NATO is not an entirely satisfactory option, since this channel is hampered by cumbersome procedures, and consultations are currently blocked by the dispute over Cyprus. Direct co-operation between the US and EU would therefore present an alternative. This study sets out to highlight differences between the US and European approaches to crisis management and to explore possibilities for more intensive co-operation. Specifically it looks at: strategic policies; civil and military capabilities; the willingness and mechanisms for mutual co-operation. The two sides' security strategies differ mainly in the importance attached to military instruments as a means of crisis management and in attitudes to pre-emption, prevention and multilateralism. Recognizing that its resources are overstretched, the US has begun to see the advantages of burden-sharing. Hence, discussion with US opinion leaders should aim to identify common bases for action. Given their complementary capabilities, close co-operation could raise the effectiveness of US and EU engagement. Current consultations are complicated by the variety of EU structures and competencies and are therefore rather unproductive. While the expansion of the competencies of EU's High Representative may improve coherence within the EU, to be able to speak and act for the EU he or she would need still broader powers. This would require the EU states to anchor their national security policies more firmly in the European framework.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter North America; CFSP; security policy; transatlantic relations; United States of America; EU; cooperation; NATO; ESDP
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Europapolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 23 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 23
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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