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Die Neuordnung der amerikanischen Auslandsstützpunkte : die 'Global Posture Review' der Bush-Administration

Reorganization of America's foreign bases: the 'Global Posture Review' by the Bush administration
[Forschungsbericht]

Schreer, Benjamin

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-244361

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Stiftung Wissenschaft und Politik -SWP- Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit
Abstract 'Im August 2004 kündigte US-Präsident George W. Bush die seit 50 Jahren radikalste Neuordnung der amerikanischen Auslandsstützpunkte an. Das Ziel der so genannten 'Global Posture Review' (GPR) ist es, die US-Streitkräfte durch eine Verlagerung auf neue Standorte im Ausland künftig schneller in ihre Einsatzgebiete zu transportieren. Dadurch soll militärische Macht in Zukunft auch über große Entfernungen hinweg wirkungsvoller eingesetzt werden. Die bisher bekannten Planungen der Bush-Regierung zeugen von einem neuen Ansatz in der amerikanischen Militärpolitik. Die Aufgabe der auf den Auslandsstützpunkten dislozierten US-Truppen soll nicht mehr auf ihren Einsatz in regionalen Konfliktszenarien begrenzt bleiben. Vielmehr sollen sie fortan im Gefüge einer 'global force' für Operationen weltweit verfügbar sein. Dieses neue Stationierungskonzept bringt für die amerikanischen Streitkräfte eine Reihe von Problemen mit sich. So berücksichtigt es die steigende Überlastung des US-Militärs ebenso wenig wie die Erkenntnis aus den jüngsten Konflikten, dass die langfristige Durchhaltefähigkeit der Truppen für den Gesamterfolg einer militärischen Operation viel entscheidender ist als die schnelle, globale Verlegefähigkeit einer großen Anzahl von Streitkräften. Trotz dieser Schwachpunkte sollte Deutschland die Pläne der Bush-Regierung positiv bewerten. Denn auch wenn die USA den Großteil ihrer hierzulande stationierten schweren Landstreitkräfte wie vorgesehen abziehen, wird Deutschland Dreh- und Angelpunkt der amerikanischen Machtprojektion von Europa aus bleiben. Die Studie zeigt zudem, dass das transatlantische Bündnis durch die Rückzugspläne der US-Regierung nicht, wie Kritikern befürchten, geschwächt wird.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter North America; military; foreign countries; transatlantic relations; United States of America; change of location; stationing of troops; military policy; choice of location; location policy
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe SWP-Studie, S 16
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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