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Problem perception and public expectations in international institutions : evidence from a German representative survey

Die Wahrnehmung von Problemen und gesellschaftliche Erwartungen an Internationale Institutionen: Befunde einer Repräsentativumfrage in Deutschland
[Arbeitspapier]

Ecker-Ehrhardt, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-238022

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Much of what can be subsumed under the label of 'political cosmopolitanism' argues that some internationalization of political authority is desirable because of the superior capability of international institutions in solving transnational problems. Surprisingly, however, few scholars have asked whether ordinary citizens share this way of thinking. To address this question, falsifiable hypotheses about the quality and scope conditions of such a 'public political cosmopolitanism' are derived from the literature and tested using the results of a representative survey of German citizens. I show that there is significant support for what I call the 'interdependence model' of cosmopolitan politicization: German citizens' perception of transnational interdependencies (in terms of functional sensitivity as well as moral commitments) fosters beliefs in the capability of international institutions to solve problems. This model has significant explanatory power over different levels of education, and thus disproves a common claim that cognitive mobilization is a crucial scope condition of cosmopolitan politicization. Remarkably, however, the relationships specified by the interdependence model are only marginally moderated by German citizens' sense of their own vulnerability, i.e. their beliefs that the national government is incapable of solving such problems." (author's abstract)

"Viele Arbeiten zum 'politischen Kosmopolitismus' begründen ihre Präferenz für starke internationale Institutionen mit deren Fähigkeit transnationale Probleme besser zu lösen. Überraschender Weise hat die Frage bislang kaum wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren inwiefern die Bürger ähnlich denken. Das Papier leitet Thesen zu Struktur und Bedingungen eines solchen 'öffentlichen politischen Kosmopolitismus' ab und testet sie mit Hilfe einer Repräsentativumfrage deutscher Bürger. Es wird gezeigt, dass deren Einstellungen tatsächlich einem 'Interdependenzmodell' kosmopolitisischer Politisierung folgen. Die Wahrnehmung transnationaler Interdependenz (sowohl im Sinne funktionaler wie auch moralischer Bindungen) fördert Überzeugungen, dass internationale Institutionen in der Lage sind daraus resultierende Probleme zu lösen. Das Interdependenzmodell zeigt auch über verschiedene Bildungsniveaus ein hohes Maß an Erklärungskraft und widerspricht damit der herrschenden Lehrmeinung, der zufolge kognitive Mobilisierung eine kritische Bedingung für kosmopolitischer Politisierung darstellt. Bemerkenswerter Weise, sind die im Interdependenzmodell spezifizierten Zusammenhänge zudem kaum von variierenden Graden subjektiver Vulnerabilität abhängig, d.h. der Wahrnehmung mangelnder Problemlösungsfähigkeit des Nationalstaats." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter international organization; cosmopolitanism; political institution; public opinion; politicization; interdependence; problem solving; Federal Republic of Germany; global governance; globalization
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 34 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Abteilung Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen, 2010-302
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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