%T Soziologie in Österreich nach 1945
%A Fleck, Christian
%E Cobet, Christoph
%P 123-147
%V Bd. 1
%D 1988
%I Cobet
%@ 3-925389-03-2
%= 2011-05-17T08:52:00Z
%~ USB Köln
%> http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-235170
%U http://www.uni-graz.at/~fleck/pdf/texte/1988f.pdf
%X Der Beitrag behandelt die Situation in Österreich nach 1945. Beschrieben wird zunächst die politische Situation Österreichs nach 1945 und die österreichische Gesellschaftsgeschichte - insbesondere die verschiedenen sozialwissenschaftlichen Schulen - ab dem 19. Jahrhundert bis in die Zeit des Nationalsozialismus. Nach 1945 kam es nur zu vereinzelten soziologischen Aktivitäten, wobei es nicht zu einer Remigration oder Rückholung von emigrierten Soziologen kam. Dargestellt wird vor allem Spanns Rolle im Nationalsozialismus und dessen Einfluß auf die Nachkriegssoziologie. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß die Soziologie nach 1945 an die führende Auffassung vor 1938 anknüpfte. Die Nachkriegssoziologen bemühten sich, sich von einem Soziologismus abzugrenzen. Vertreten wurde eine religiös beeinflußte Soziologie, die vom Katholizismus bestimmt wurde. Der Autor meint, daß diese Soziologie gegen die grundlegenden Prinzipien dieser Disziplin verstoßen hat. Folge hiervon sei ein leichter Sieg der katholischen Restauration nach 1945 gewesen. (GA)
%C Frankfurt am Main, Deutschland
%G de
%9 collection article
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%~ SSOAR - http://www.ssoar.info