%T Auf der Suche nach Anomalien, Devianz und Anomie in der Soziologie
%A Fleck, Christian
%J Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Sonderheft
%N 5
%P 13-53
%D 2000
%= 2011-05-17T12:42:00Z
%~ USB Köln
%> http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-234902
%U http://www.uni-graz.at/~fleck/pdf/texte/2000i.pdf
%X Der Verfasser arbeitet eine Reihe von Kriterien heraus, anhand derer sich das Phänomen "Devianz in der Soziologie" operationalisieren lassen könnte: (1) Akzeptanz eines Wissenschaftlers als zur Disziplin der Soziologie gehörig; (2) mangelnde Eignung internationaler Foren als Institutionen der Zuschreibung von Devianz; (3) Schwierigkeiten in der Anwendung der von Ethik-Kommissionen gesetzten Normen. Vor diesem Hintergrund fragt der Verfasser, an welche Adressaten sich normative Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten richten, wie sie etwa von Merton formuliert worden sind. Auf der Basis einer Umfrage der International Sociological Association aus dem Jahr 1998 konstruiert er im Folgenden eine Rangfolge soziologischer Arbeiten. An der Spitze stehen die Zeitdiagnosen, gefolgt von theoretischen Untersuchungen (Grundlagenforschung) und Beiträgen zur Entwicklung von Forschungstechniken. Den letzten Platz nehmen die Spezialgebiete der Soziologie ein. Innerhalb der verschiedenen Sektoren soziologischen Arbeitens wiederum konstatiert er eine vertikale Schichtung in internationale Elite, nationale Elite, internationale Komparsen, internationale Nischenpopulationen, nationale Komparsen und nationale Nischen. (ICE)
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