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Verblichene Röte auf grauem Hintergrund: ein Vierteljahrhundert ÖZS

Faded red on a grey background: a quarter of a century ÖZS
[Zeitschriftenartikel]

Fleck, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-234822

Weitere Angaben:
Abstract Der Verfasser zeichnet die Geschichte der Österreichischen Zeitschrift für Soziologie (ÖZS) nach und arbeitet einige Besonderheiten ihrer Gründung in der Mitte der 1970er Jahre heraus. Die Entscheidung für eine landesweite soziologische Zeitschrift ist vor dem Hintergrund der fragmentierten Entwicklung der Soziologie als akademische Disziplin in Österreich zu sehen. Erst die kulturelle Separierung Österreichs nach der Nazi-Herrschaft und die Etablierung der Soziologie an den Hochschulen sorgten für eine ausreichende Zahl potenzieller Autoren für eine soziologische Zeitschrift. Als Kind der sozialdemokratischen Reformära etablierte die ÖZS sich als Opposition zum Lehrkörper. Die Entscheidung für die deutsche Sprache und die Funktion der ÖZS als nationale Zeitschrift sind für den vergleichsweise immer noch geringen Einfluss der Zeitschrift verantwortlich. Ein Vergleich der beiden ersten und der beiden letzten Jahrgänge zeigt einige Veränderungen bei den Autoren. Während in den ersten Jahren Vertreter der unteren akademischen Ränge aus Österreich den Kern bildeten, dominieren heute ältere, etablierte, meist männliche Soziologen, von denen die Hälfte nicht in Österreich arbeitet. Essayistische Texte und Texte über Methoden, Theorien und die Geschichte der Soziologie haben gegenüber Analysen der österreichischen Gesellschaft das Übergewicht. Wechselseitige Kritik wird nur selten formuliert. (ICEÜbers)

"The paper examines the history of the Austrian journal of sociology (ÖZS) and emphasizes some particularities of its coming to life in the middle of the 1970s. The choice for a national sociologically journal must be understood against the background of a fragmented development of sociology as a distinct academic discipline in Austria. Only after the cultural separation of Austria as a nation of its own after the defeat of the Nazis and the formation of sociology as a university study the number of potential contributors was large enough to establish a specialized journal. Created during the reform oriented period of the Social Democratic government the journal established itself as the organ of the opposition to the professorate. Due to its devotion to German as the language in use and the decision to function as a national journal the impact factor of the ÖZS is still comparatively insignificant. A comparison of the first and the last two volumes demonstrates some changes in the composition of its authorship. Whereas in the early years young Austrians of lower academic status built the core of its contributors nowadays the majority of its contributors are older, more established, primarily male sociologists, half of them working outside the boundaries of Austria. They write more essayistic texts and evade analyses of the Austrian society instead of paper about theory, methods and the history of sociology. Only seldom they criticise each other." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter sociology; Austria; Second Republic; technical literature; periodical; publication; historical development
Klassifikation Lehre und Studium, Professionalisierung und Ethik, Organisationen und Verbände der Soziologie; Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 64-76
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 26 (2001) 2
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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