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Long-term working-time accounts and life-course policies : preliminary results of a representative company survey

Betriebliche Langzeitkonten und lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung: vorläufige Ergebnisse einer representativen Unternehmensbefragung
[Konferenzbeitrag]

Wotschack, Philip; Hildebrandt, Eckart

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-234034

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "The paper introduces the basic concept and functioning of long-term workingtime accounts and discusses major trends, risks and opportunities with regard to life-course oriented working-time adjustments. It gives a detailed overview of the distribution and use of long-term working-time accounts in Germany. This overview is based on initial multivariate analyses of a representative company survey that was carried out in 2005. The main questions concern the individual options and opportunities offered by long-term working-time accounts and the characteristics of their distribution. We examine effects of firm size, sector, demand fluctuations, economic performance, personnel policy, industrial relations, and workforce composition. There is empirical evidence that the distribution and use of long-term working-time accounts is strongly influenced by company size and the presence of a works- or staff council in the company. Larger companies with works or staff councils have more frequently long-term working-time accounts and use them predominantly for early or progressive retirement options, even more when the share of male employees in the company is high. Yet, this form of utilization contradicts the idea of extended employment with working hours appropriate to the employee's life phase. Its consequence is an individualised form of financing early retirement. Smaller companies, in contrast, offer more often options for family leave or temporary part-time, they are also more likely to have a long-term working-time account when they have a high share of female employees. In this respect small- and medium-sized companies are a particularly interesting subject of future research and life-course policy." (author's abstract)

"Der Artikel stellt das relativ neue Arbeitszeitinstrument betrieblicher Langzeitkonten vor und untersucht deren Entwicklung und Potenziale hinsichtlich einer lebensphasenorientierten Arbeitszeitgestaltung. Anhand multivariater Auswertungen wird die Verbreitung und Nutzung von Langzeitkonten in der Bundesrepublik Deutschland analysiert. Basis ist eine repräsentative Unternehmensbefragung, die im Herbst 2005 durchgeführt wurde. Leitend ist die Frage nach Unterschieden der Verbreitung von Langzeitkonten und den damit verbundenen Arbeitszeitoptionen für die Beschäftigten. Dabei werden grundlegende Betriebsmerkmale berücksichtigt, wie Größe, Marktsituation, Personalpolitik, industrielle Beziehungen und Beschäftigungsstruktur. Es zeigen sich deutliche Unterschiede nach der Betriebsgröße und dem Vorhandensein einer betrieblichen Interessenvertretung. Größere Unternehmen mit Betriebs- oder Personalrat verfügen häufiger über Langzeitkonten und nutzen diese vorrangig für den vorzeitigen oder gleitenden Ruhestand. Das ist besonders häufig dort der Fall, wo der Anteil männlicher Beschäftigter hoch ist. Diese Variante der Nutzung von Langzeitkonten widerspricht der Idee einer längeren Erwerbsdauer mit lebensphasengerechten Arbeitszeiten. Sie führt in ihrer Konsequenz zu einer individualisierten Form der Vorruhestandsfinanzierung. Anders als bei den Großunternehmen finden sich bei den kleineren und mittleren Unternehmen häufiger Optionen für familienorientierte Freistellungen oder temporäre Teilzeit. Zugleich zeigt sich eine Korrelation von Langzeitkonten und einem hohen Anteil weiblicher Beschäftigter im Unternehmen. Kleinere und mittlere Unternehmen erweisen sich damit als ein vielversprechendes Forschungs- und Politikfeld der lebenslauforientierten Arbeitszeitgestaltung." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter lifetime work period; working time flexibility; company policy; firm; enterprise; institutional factors; Federal Republic of Germany; personnel policy; representation of interests; business size; composition of personnel; early retirement; policy on working hours; flexible retirement; correlation; determinants
Klassifikation Personalwesen; Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2007-109
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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