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The end of work or work without end? The role of voters' beliefs in shaping policies of early exit

Das Ende der Arbeit oder Arbeit ohne Ende? Die Rolle von Wählereinstellungen bei der Ausgestaltung von Politiken der Frühverrentung
[Arbeitspapier]

Kemmerling, Achim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-234024

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "The rise and fall of policies regulating early exit from labour markets remains enigmatic for comparative politics. Most explanations focus on structural or institutional causes. A missing source of national variation, this discussion paper argues, lies in cross-country differences in voters' attitude. Whereas in some European countries voters would not think that there is a trade-off between the employment of older and younger workers, in others this is a dominant paradigm. I describe these differences in opinion, as well as their potential and limits for explaining reform in this policy area. A multi-level analysis of Eurobarometer data shows that low employment rates and high levels of labour market regulation lead more people to believe in such a trade-off. This belief is rather the result of voters' perceptions of how labour markets work than the result of their personal situation." (author's abstract)

"Der vergleichenden Politikwissenschaft fällt es schwer, den Aufstieg und Niedergang von Politiken, die das vorzeitige Ausscheiden aus dem Erwerbsleben bestimmen, zu verstehen. Die meisten Erklärungen hierzu ziehen strukturelle oder institutionelle Ursachen heran. In diesem Diskussionspapier wird argumentiert, dass eine fehlende Quelle nationaler Variation in unterschiedlichen Einstellungen von Wählern liegt. Während in manchen europäischen Ländern Wähler nicht an einen Zielkonflikt zwischen der Beschäftigung älterer und jüngerer Arbeitnehmer glauben, ist dies in anderen ein starkes Paradigma. Der Autor skizziert die Unterschiede in den Meinungen und diskutiert, inwiefern sie zur Erklärung von Reformprozessen beitragen. Eine Mehrebenenanalyse von Eurobarometerdaten zeigt, dass niedrige Beschäftigungsraten und hoher Kündigungsschutz eher Menschen dazu bringen, an diesen Zielkonflikt zu glauben. Der Glaube an den Zielkonflikt ist weniger das Resultat der tatsächlichen, persönlichen Situation der Wähler, als vielmehr ein Produkt dessen, wie Menschen die Funktionsweise des Arbeitsmarktes wahrnehmen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter employee; labor market policy; employment policy; voter; attitude; reform; EU; protection against dismissal; early retiree; conflict of objectives; labor market; retirement age
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Arbeitsmarktpolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 21 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2007-108
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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