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Do institutions matter? Explaining the use of working time flexibility arrangements of companies across 21 European countries using a multi-level model focusing on country level determinants

Sind Institutionen von Bedeutung? Erklärung der Nutzung flexibler Arbeitszeitarrangements von Unternehmen in 21 europäischen Ländern anhand eines Mehrebenenmodells unter besonderer Berücksichtigung der länderspezifischen Determinanten
[Arbeitspapier]

Chung, Heejung

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-233977

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper explores the reasons behind the differences in the use and provision of different types of working time flexibility options of companies across European labour markets with a special focus on the country differences. Competing theories on the cross-country variances of labour market flexibility are tested to examine whether labour market institutions are the driving forces of working time flexibility practices in comparison to other factors such as economic, labour market structures and cycles. It uses a multi-level model which enables examination of companies in the context of the country in which it is embedded, while including both company and country level characteristics in the explanatory model. In this paper, the issue of flexibility is addressed broadly, thus, it perceives labour market flexibility as a method used for the needs of employees as well as for those of employers. In addition, the 'flexible firm' approach is taken and various flexibility options are considered to be bundles of arrangements with similar latent characteristics and not as separate entities. Based on this, the paper explains the differences between countries where there are more worker-oriented working time flexibility options to those where flexibility practices are more company oriented. The data used here is the European Establishment Survey of Working-Time and Work-life Balance (ESWT) from the European Foundation of the Improvement of Living and Working Conditions. This survey covers over 21,000 establishments in 21 EU member states for the years 2004/2005. The outcomes of the analyses show that indeed institutions, such as employment protection regulations or centralization of bargaining explain the differences across countries in their variance in working time practices. In addition, the strength of unions is associated to countries where companies use more worker friendly working time options and less company-oriented options. Labour market situations and structure of the economy such as deindustrialization or female labour market participation patterns also explain the country differences in working time practices. However, for the worker-oriented flexibility it seems that institutions are more important whereas for the company-oriented flexibility options, economic and labour market situations are the driving source." (author's abstract)

"In der vorliegenden Analyse werden die Hintergründe für den unterschiedlichen Einsatz verschiedener Modelle zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung von Unternehmen in europäischen Arbeitsmärkten untersucht. Das besondere Interesse liegt auf den Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Dabei werden konkurrierende Theorien über Varianzen der Arbeitsmarktflexibilität zwischen den Ländern getestet um zu untersuchen, ob institutionelle Arbeitsmarktregelungen die treibenden Kräfte für unterschiedliche Anwendungen flexibler Arbeitszeiten sind verglichen mit anderen Einflussfaktoren wie bspw. Arbeitsmarktstrukturen und Konjunkturzyklen. Hierzu wird ein Mehr-Ebenen-Modell geschätzt, welches die Betrachtung eines Unternehmens in dessen jeweiligem Landeskontext ermöglicht; dazu werden Unternehmens- und Ländercharakteristika als erklärende Variablen herangezogen. In dieser Analyse wird Flexibilität weit gefasst. In diesem Sinne wird Arbeitsmarktflexibilität als eine Methode verstanden, die sowohl den Bedürfnissen der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber Rechnung tragen kann. Zusätzlich wird der 'flexible firm'-Ansatz aufgegriffen und unterschiedliche Optionen für Flexibilitätspolitiken werden jeweils als Bündel unterschiedlicher Arrangements mit ähnlichen spezifischen Wirkungsweisen gesehen und nicht als voneinander getrennte Ansätze. Darauf aufbauend wird der Unterschied zwischen Ländern mit einer eher arbeitnehmerorientierten flexiblen Arbeitszeitregelung und Ländern, in denen die Flexibilitätspraxis eher unternehmensorientiert ist, erklärt. Die verwendeten Daten beruhen auf dem 'European Establishment Survey of Working-Time and Work-life Balance (ESWT)' der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin. Diese Erhebung umfasst für die Jahre 2004/2005 über 21.000 Unternehmen in 21 EU-Mitgliedsstaaten. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass institutionelle Regelungen wie Kündigungsschutzregelungen oder die Zentralisierung von Tarifverhandlungen tatsächlich die Unterschiede zwischen Ländern bezüglich der Varianz von Arbeitszeitregelungen erklären. Hinzu kommt, dass sich in den Ländern, in denen Unternehmen eher arbeitnehmerfreundliche und weniger unternehmensorientierte Arbeitszeitmodelle anwenden, eher stärkere Gewerkschaften finden lassen. Weitere Erklärungen für Unterschiede bei Arbeitszeitregelungen zwischen den Ländern sind die Situation auf dem Arbeitsmarkt und wirtschaftsstrukturelle Faktoren wie der Grad der Deindustrialisierung oder der Arbeitsmarktpartizipation von Frauen. Als Fazit kann festgestellt werden, dass für eine arbeitnehmerorientierte Flexibilität institutionelle Regelungen wichtiger sind, wohingegen für unternehmensorientierte Flexibilitätspolitiken die wirtschaftliche Lage und die Lage auf dem Arbeitsmarkt die treibenden Kräfte sind." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter labor market; working hours; working time flexibility; Europe; EU member state; enterprise; institutional factors; model; layout; regulation; international comparison; regional difference; work-life-balance; working conditions
Klassifikation Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 48 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Bildung, Arbeit und Lebenschancen, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2008-107
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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