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Interessen und Interessenhandeln von IT-Beschäftigten : Zwischenbilanz empirischer Ergebnisse zum Workshop "New Economy - Selbstbestimmung statt Mitbestimmung?" am 28.11.03 in Berlin

Interests and interest action of IT employees: interim review of empirical results at the workshop "New Economy - self-determination instead of codetermination?" in Berlin on November 28, 2003
[Arbeitspapier]

Boes, Andreas; Marrs, Kira

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-233860

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. ISF München
Abstract Der Beitrag präsentiert die empirischen Ergebnisse einer Untersuchung von 2002 zu Interessen und Interessenhandeln von IT-Beschäftigten. Das Projekt hat somit die Arbeit und die Arbeitsbeziehungen in der IT-Industrie zum Gegenstand und widmet sich den folgenden Fragestellungen: (1) Wie erleben Beschäftigte ihre Arbeitsbedingungen und welche Interessen prägen ihr Interessenhandeln? (2) Welche Chancen haben sie, ihre Erwartungen und Interessen zu realisieren? (3) Brauchen sie die 'Rückendeckung' von Betriebsräten und Gewerkschaften und - wenn ja - in welcher Form und zu welchen Themen? Die Beantwortung erfolgt auf der Basis von sechs Fallstudien und insgesamt 40 Gespräche, davon 27 Beschäftigteninterviews. Die Interviews in den IT-Unternehmen machen vor allem eines deutlich: Der Einbruch der Börsenkurse seit Mitte des Jahres 2000 und die danach folgende Stagnations- bzw. Krisenphase sind weit mehr als ein kurzfristiges Intermezzo, dem danach wieder ein Zurück zum Entwicklungsszenario der Boomphase folgen wird. Mit Blick auf die Ansprüche und Interessen der IT-Beschäftigten ist folgender Befund wichtig: Die Versprechungen der neuen Unternehmenskonzepte sind für die Beschäftigten trotz gesunkener Realisierungsmöglichkeiten weiter prägend. Sie halten an ihren Ansprüchen an moderne Arbeit- und Unternehmenskultur fest. Gefragt wird nach den folgenden Präferenzen: (1) kollegiale Arbeitsatmosphäre, (2) Gesundheit, (3) selbstbestimmtes Arbeiten, (4) Spaß, (5) Selbstverwirklichung, (6) Arbeitsplatzsicherheit, (7) arbeitsfreies Wochenende sowie (8) Arbeitszeiteinteilung. Auf dieser Grundlage werden abschließend eine Reihe von Thesen zu Managementkonzepten zwischen Autonomie und Fremdbestimmung und zum Verhältnis von individuellem und kollektivem Interessenhandeln formuliert. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter labor; labor relations; working conditions; employee; job security; work culture; working hours; working time flexibility; Federal Republic of Germany; interest orientation; interests; representation of interests; works council; IT industry; new economy; codetermination; self-determination; health; self-realization; organizational culture
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Arbeitswelt; Berufsforschung, Berufssoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort München
Seitenangabe 12 S.
Schriftenreihe Arbeitspapier des Projekts ARB-IT2, 5
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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