Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Leiharbeit in Österreich : Übergangslösung oder Sackgasse?

Manpower leasing in Austria : temporary solution or cul de sac?
[Arbeitspapier]

Wroblewski, Angela

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-221757

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Der Personalleasingmarkt bzw. Arbeitskräfteüberlassung beschäftigt derzeit etwas mehr als 1 Prozent der unselbständig Beschäftigten in Österreich. Bei Leiharbeit, arbeitsrechtlich korrekt als Arbeitskräfteüberlassung bezeichnet, handelt es sich um eine Arbeitsform, die den Flexibilitätsbedürfnissen der Wirtschaft optimal entgegenzukommen scheint und in zunehmendem Maß als strategisches Element der Personalpolitik eingesetzt wird. Zugleich handelt es sich bei Arbeitskräfteüberlassung um ein atypisches Beschäftigungsverhältnis, mit dem sowohl Chancen wie auch Risiken für Arbeitnehmerinnen verbunden werden. Je nach Sichtweise wird Arbeitskräfteüberlassung entweder als zeitgemäße und flexible Arbeitsform, die zum 'Lifestyle' gehört, oder aber als 'moderne Form der Sklaverei' gesehen. In diesem Beitrag wird die Situation der Arbeitskräfteüberlassung in Österreich beschrieben. In einem ersten Schritt wird die Diskussion rund um Leiharbeit seit den 70er Jahren in groben Zügen nachgezeichnet. Danach werden die relevanten arbeitsrechtlichen Regelungen vorgestellt sowie anhand des verfügbaren Datenmaterials das Ausmaß und die Entwicklung der Leiharbeit aufgezeigt. Dabei wird auch auf die Aussagekraft der Datengrundlage kritisch eingegangen. Diese formal-quantitative Darstellung wird durch Ergebnisse von qualitativen Untersuchungen, die sich mit dem 'Alltag der Leiharbeit' auseinandersetzen, sowie durch Einschätzungen von Expertinnen ergänzt.' (Autorenreferat)

'Currently, a little more than 1 per cent of all the employees in Austria are provided by temporary works or staff leasing agencies. The temporary hiring out of employees, commonly known as temporary work is a type of labour that seems to meet our economy's needs for flexibility in a perfect way. It is also increasingly used as a strategic element in staff policy. At the same time, the temporary provision of employees presents an atypical employment relationship that involves a lot of opportunities as well as risks for the employees. Depending on the individual point of view, temporary agency work may either be seen as a modern and flexible form of labour, as a part of today's 'lifestyle', or as a 'modern form of slavery'. This paper describes the situation of temporary agency work in Austria. At first, there will be a rough outline of the discussion about temporary agency work since the seventies. After that, all the relevant legal regulations in connection with temporary agency work are presented, and the currently available data are used to demonstrate the extent and development of temporary agency work. This also includes a critical view on the validity of the basic data. The formal/ quantitative portrayal is complemented by various results of qualitative analyses dealing with the 'everyday conditions of temporary agency work', as well as by expert opinions taken from interviews that were carried out during the course of this project.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter temporary work; labor law; employment policy; labor market; flexibility; enterprise; Austria; leasing; life style; personnel policy
Klassifikation Wirtschaftspolitik; Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 44 S.
Schriftenreihe Reihe Soziologie / Institut für Höhere Studien, Abt. Soziologie, 48
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top