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Kriminalprävention in Wien : eine Fallstudie zur Kriminalpolitik in der Wiener Polizei

Crime prevention in Vienna : a case study on penal policy in the Viennese police
[Arbeitspapier]

Stummvoll, Günter P.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-220663

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract 'Kriminalpräventionspolitik meint die Steuerung sozialer Prozesse mit dem Ziel, das Ausmaß der Kriminalität zu kontrollieren und zu reduzieren. In vielen westlichen Demokratien geht der wissenschaftliche Diskurs zu Kriminalitätskontrolle und Verbrechensvorkehrung längst über generalpräventive Praktiken durch Abschreckung und Sanktionierung hinaus und befasst sich mit situativen Ansätzen der Stadtplanung ebenso wie mit kommunalen und partizipativen Ansätzen, die letztlich zu einer Kooperation von verschiedenen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in so genannten Sicherheitspartnerschaften führen. Auch in Österreich ist ein Wandel von einer Disziplinar- zu einer Kontroll- und Sicherheitsgesellschaft erkennbar. Haben sich damit aber die Strategien der Kriminalprävention weiterentwickelt? Hat die Polizei als traditioneller Garant für innere Sicherheit ihre Kontrollpolitik an die gesteigerten Sicherheitsbedürfnisse in der Bevölkerung angepasst? Diese Forschungsarbeit untersucht jene Arbeitsbereiche der Polizei, die jenseits der reaktiven Aufgaben der Tataufklärung und der Notfallfunktion liegen und fragt nach den pro-aktiven Dienstleistungsaufgaben der Polizei als Serviceeinrichtung im Rahmen der Sicherheitsarbeit. Dabei wird die Qualität der Präventionsarbeit der Wiener Polizei anhand der internationalen Diskussion über kriminalpräventive Konzepte beurteilt.' (Autorenreferat)

'Politics of crime prevention refers to the steering of social processes in order to control and reduce the amount of crime. In many western democracies the academic discourse has exceeded beyond the conventional argumentation of 'general prevention' by deterrence and threat of sanctions, and now focuses on situational approaches to 'design out' crime and on communal and participatory crime prevention practices, which finally lead to a cooperation of various political and social organisations in so-called 'crime prevention partnerships'. This shift from a policy of punishment of offenders to the control of crime in societies with an increasing demand for security is also apparent in Austria. But has this shift entailed a change in crime prevention practices in the police? Has the police in Vienna as the traditional guarantor for public safety adapted its control-policy adequately to the public demand? This research project particularly focuses on police-work beyond the core strategies of rapid response to emergency calls and reactive investigation of crime, and looks at pro-active service delivery for public safety. The quality of practical crime prevention work of the Vienna police will be evaluated with regard to the prevalent international discussion of crime prevention strategies.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter criminality; police; Austria; domestic security; Vienna; prevention
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; spezielle Ressortpolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 51 S.
Schriftenreihe Reihe Soziologie / Institut für Höhere Studien, Abt. Soziologie, 62
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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