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Abstieg trotz Aufwind? Zur Entwicklung der umweltpolitischen Öffentlichkeitsbeteiligung in Bremen, Hamburg und Niedersachsen seit 2003

[Arbeitspapier]

Dietz, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-219559

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Bremen, Forschungszentrum Nachhaltigkeit (artec)
Abstract "Die Beteiligung der Öffentlichkeit an umweltrelevanten Entscheidungen und Verfahren wird in den letzten Jahren verstärkt vom EU- und Völkerrecht eingefordert. Populärster Ausdruck dieser Bemühungen ist die Aarhus-Konvention von 1998. Trotz durch EU-Umweltrichtlinien verbindlich gewordener Implementationsvorgaben kann eine Fallstudie der Bundesländer Niedersachsen, Hamburg und Bremen ein Durchschlagen des internationalen Beteiligungsausbaus auf regionale Ebene jedoch nicht bestätigen. Während Hamburg und Niedersachsen die umweltrechtlichen Partizipationsvorgaben im Untersuchungszeitraum seit 2003 sehr restriktiv umsetzten und ihr Beteiligungsnivau sogar abbauten, erweiterte alleine Bremen bedingt richtlinienkonform die Beteiligung in Umweltbelangen. Als Ursachen dieser überraschenden Entwicklung auf Landesebene können im Sinne der Misfit-These eine von den internationalen Vorstellungen abweichende deutsche Beteiligungskultur und die parteipolitische Abhängigkeit der Beteiligungspolitik ausgemacht werden. Hinzu kommt möglicherweise eine auch regional differenzierte Beteiligungskultur, die in Bremen vergleichsweise positiv ausfällt." (Autorenreferat)

"In the last years, international law has increased the demands to enhance the participation of the public in environmental decisions and procedures. A popular expression of this engagement is the Aarhus-Convention of 1998. Although the implementation of participatory law has become partly obligational by EU-directions, some German federal states seem not to care. During the research period since 2003 the examined states Lower Saxony and Hamburg have implemented the participatory, environmental law in a very restrictive way. In addition, they reduced the rights in environmental participation. Only Bremen as third examined state shows an enlarging development and relatively adequate implementation of the procedural rights. The reasons of these surprising results lie probably in three points. Firstly, according to the 'Misfit Thesis', the internationally demanded participation culture and the German one don't fit together. Secondly, the party constellation of the federal governments has strong influence on the participatory policies of their states. Finally, there are not only nationally different, but also regionally different participatory cultures, with positive characteristics in Bremen." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter environmental policy; the public; public interest; EU; political participation; international agreement; environmental law; implementation; Bremen; Hamburg; Lower Saxony; Federal Republic of Germany; regional factors; European Law; participation; culture
Klassifikation spezielle Ressortpolitik; Ökologie und Umwelt; Recht
Methode empirisch; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Bremen
Seitenangabe 71 S.
Schriftenreihe artec-paper, 155
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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