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Transitional labour markets: managing social risks over the lifecourse

Übergangsarbeitsmärkte: soziales Risikomanagement im Berufsverlauf
[Konferenzbeitrag]

Schmid, Günther

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-217952

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Frauen und Männer werden zunehmend mit erwerbsbezogenen kritischen Ereignissen im Lebenslauf konfrontiert. Dabei sind sie Risiken ausgesetzt, die weder durch die Arbeitslosenversicherung noch durch andere erwerbsbezogene Sicherungssysteme abgedeckt sind. Das soziale Risikomanagement von Übergangsarbeitsmärkten zielt darauf ab, Erwerbspersonen dabei zu unterstützen, erfolgreich durch diese kritischen Übergänge zwischen verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen oder zwischen unbezahlter (nichtsdestotrotz produktiver) und bezahlter Arbeit zu navigieren. Es entwickelt neue und nach Risiken differenzierte Formen sozialer Sicherung, beruflicher Weiterbildung und Arbeitsmarktdienstleistungen. Dieser Essay skizziert die Theorie der Übergangsarbeitsmärkte, indem er mit einer kritischen Betrachtung des Konzepts 'Flexicurity' beginnt. Er argumentiert, dass dieses Ansatz einer theoretischen Fundierung bedarf, um seine Verwendung für beliebige politische Zwecke zu vermeiden. Er fährt fort, die allgemeinen Prinzipien und Strategien sozialen Risikomanagements zu entwickeln und diese mit praktischen Beispielen unter dem Gesichtspunkt einer Revision der Lissabon-Strategie zu erläutern. Der Artikel endet mit der Empfehlung, eine Arbeitslebensversicherung zu etablieren, die aus drei Säulen besteht: einer universellen Garantie des Mindesteinkommens, einer Erweiterung der Arbeitslosenersicherung zu einer Beschäftigungsversicherung, die durch private oder kollektivvertraglich ausgehandelte Versicherungen ergänzt wird." (Autorenreferat)

"Women and men increasingly face work-related critical events during their lifecourse and experience risks that are not fully covered by unemployment insurance or other work related insurances. Social risk management of transitional labour markets (TLMs) aims at supporting people in navigating risky transitions between various employment relationships or between unpaid (but nevertheless productive) work and gainful employment through social insurance, continuous education or training and employment services differentiated according to the type of risk. This essay outlines the theory of TLMs by starting with a critical review of the concept of flexicurity. It argues that the concept needs theoretical underpinning in order to avoid its arbitrary use for various political interests. It continues by developing the general principles and strategies of social risk management and provides examples on how to successfully manage social risks over the lifecourse in view of the ongoing process of revising the Lisbon strategy. The article ends by recommending the establishment of a worklife insurance consisting of three pillars: a universal basic income guarantee, the extension of unemployment insurance to employment insurance, supplemented by private or collectively bargained insurance systems." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter transitional labor market; employment history; risk; social security; flexibility; gainful work; social insurance; minimum income; labor market policy; Federal Republic of Germany; insurance; employee; theory; security; conciliation of interests; employer
Klassifikation Arbeitswelt; Arbeitsmarktforschung
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 20 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2007-111
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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