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Zivilisierung zum Corpus : warum wir Naturzerstörung nicht erleben

[Zeitschriftenartikel]

Hemmati-Weber, Minu

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-21431

Weitere Angaben:
Abstract Unser distanziertes und hierarchisches Naturverhältnis beruht auf den Interessen, mit denen wir der Umwelt gegenübertreten. Sie werden reproduziert durch entsprechende Sozialisation. Teil dieser Sozialisation ist die leibliche Sozialisation, die v.a. in Disziplinierung und Förderung sinnlicher Distanz besteht und in einen zivilisierten Corpus mündet. Das bedeutet: Betonung diakritischer Perzeption und Verschüttung coenästhetischer Wahrnehmungsanteile, Hierarchisierung der Sinne und Dominanz des Sehens, eingeschränkte Körpersprache, Fokussierung der sinnlichen Wahmehmungsfähigkeiten auf artifizielle Objekte und Ambiente. Diese Form der Leiblichkeit führt dazu, daß die Zerstörung der Natur für uns nur abstraktes Wissen ist, dem keine sinnliche Erfahrung entspricht.
Thesaurusschlagwörter socialization; ecology; environment; perception; environmental protection; attitude; human being; nature
Klassifikation Sonstiges zur Soziologie; Ökologie und Umwelt
Methode deskriptive Studie; Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Corpus
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1993
Seitenangabe S. 28-33
Zeitschriftentitel Journal für Psychologie, 1 (1993) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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