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Jeder fünfte Erwerbstätige ist aus beruflichen Gründen mobil : berufsbedingte räumliche Mobilität im Vergleich

One in five gainfully employed persons is mobile due to occupational reasons: comparison of occupation-related spatial mobility
[Zeitschriftenartikel]

Ruppenthal, Silvia; Lück, Detlev

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-213922

Weitere Angaben:
Abstract Anhand von Ergebnissen eines EU-finanzierten Forschungsprojektes 'Job Mobilities and Family Lives in Europe', an dem Partner aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien und der Schweiz beteiligt gewesen sind, gehen die Verfasser folgenden Fragen nach: Wie viele Menschen betrifft die berufsbedingte Mobilität? Hat berufsbedingte räumliche Mobilität zugenommen? Welche Konsequenzen hat sie für das Privatleben? Welche Rahmenbedingungen spielen dabei eine Rolle, und welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Mobilitätsformen? Mobilität, mittlerweile von einigen Autoren bereits als weiteres Kennzeichen der Moderne ausgemacht, wird mit dem Heranwachsen der jüngeren Generationen zunehmend zu einem selbstverständlichen Teil des Berufslebens werden. Dies gilt zumindest für weite Teile der Gesellschaft, vor allem für die Höherqualifizierten. Gleichzeitig bleiben Menschen aber bis auf weiteres ihrer regionalen Heimat und den sozialen Netzwerken, in die sie dort eingebunden sind, verbunden. Daher ist für die spätmodernen Gesellschaften eher die Pendelmobilität kennzeichnend als die Umzugsmobilität. Unterstützt wird dieser Trend dadurch, dass es den zunehmend verbreiteten Doppelverdienerpaaren oft nicht möglich ist, einen Wohnort zu wählen, der beiden Partnern das Pendeln über weite Strecken ersparen könnte. Berufsbedingte räumliche Mobilität hat auf der einen Seite Vorteile für Teile der Bevölkerung. Mobilität erfüllt damit zum Teil die Verheißungen, die von den Visionären der mobilen Gesellschaft in Aussicht gestellt werden: Wohlstand und Wachstum. Auf der anderen Seite kann Mobilität alternativlos sein, wenn dadurch sozialer Abstieg verhindert wird. Dem mobilen Menschen eröffnen sich somit oftmals neue Erfahrungen und Möglichkeiten, sie können ihm aber auch gänzlich verschlossen bleiben. Mobilität kann auch als Prekarisierung empfunden werden: als Zwang und Belastung, die das Organisieren von Beruf und Alltag zu einer Sisyphusarbeit werden lässt, neben der für Familie, Hobbys und freiwilliges Engagement kein Platz mehr bleibt. (ICF2)
Thesaurusschlagwörter level of education attained; post-socialist country; experience; old age; stress; evaluation; motivation; success; Federal Republic of Germany; occupational requirements; practicing one's profession; mobility; regional factors; perception; France; dynamism; gender-specific factors; comparison; Poland; Switzerland; Spain; work-family balance
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Arbeitsmarktforschung
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 1-5
Zeitschriftentitel Informationsdienst Soziale Indikatoren (2009) 42
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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