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Solidarität wird an Gegenleistung geknüpft : zur Inklusionsbereitschaft der Deutschen gegenüber Zuwanderern

Solidarity is tied to counterperformance: the willingness of Germans to include immigrants
[Zeitschriftenartikel]

Mau, Steffen; Burkhardt, Christoph

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-213852

Weitere Angaben:
Abstract 'Angesichts der wachsenden Bedrohung der Sozialsysteme durch die Überalterung der Gesellschaft wurde in den vergangenen Jahren verstärkt auf die Notwendigkeit von Zuwanderung hingewiesen. Allerdings kann die Integration der Migranten in die Sozialsysteme selbst Probleme aufwerfen, so zum Beispiel Finanzierungs- und Legitimationsprobleme. Dies gilt vor allem, wenn Zuwanderung bedeutet, dass Migranten überdurchschnittlich häufig von sozialstaatlicher Unterstützung abhängig sind oder wenn sie in großen Teilen der Bevölkerung vor allem als Nutznießer der Sozialsysteme angesehen werden. Daher steht die Politik vor der Aufgabe, angemessene Inklusionsstrategien für zuwandernde Gruppen zu entwickeln, um einerseits die wachsende Zahl an Zuwanderern in geeigneter Weise sozial abzusichern, zum anderen aber auch die wohlfahrtsstaatliche Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten und die Solidaritätsbereitschaft der Bevölkerung nicht zu überfordern. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die deutsche Bevölkerung auf die Inklusion der Zuwanderer in den Wohlfahrtsstaat reagiert und ob es Vorbehalte gegen eine vollständige Einbeziehung und einen gleichberechtigten Status von Ausländern gibt. Es ist durchaus denkbar, dass die Bürger im Hinblick auf die wohlfahrtsstaatliche Leistungszumessung eine Unterscheidung entsprechend des Aufenthaltsstatus oder der im Erwerbsleben geleisteten Steuern und Sozialbeiträge unterstützen. Ein gleichberechtigter Zugang zu staatlichen Leistungen könnte von der autochthonen Bevölkerung als ungerecht empfunden werden und zu wachsenden Ressentiments gegenüber Ausländern und zu einem Legitimationsverlust des Wohlfahrtsstaats führen. Daher soll in diesem Beitrag der Frage nachgegangen werden, inwiefern die deutsche Bevölkerung die Inklusion von Ausländern begrüßt und welches die Bedingungen sind, von denen die Inklusionsbereitschaft abhängt.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter immigration; population; social benefits; attitude; social policy; alien; Federal Republic of Germany; funding; German; legal factors; solidarity; social welfare state; welfare state; inclusion
Klassifikation Migration; soziale Sicherung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 12-15
Zeitschriftentitel Informationsdienst Soziale Indikatoren (2008) 39
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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