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Informelle Kontakte für Zugang zu Jobs wichtiger als Arbeitsvermittlung : Prozesse der Arbeitssuche und Stellenfindung im europäischen Vergleich

Informal contacts for access to jobs more important than job placement: a European comparison of job-seeking and job-finding processes
[Zeitschriftenartikel]

Noll, Heinz-Herbert; Weick, Stefan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-213571

Weitere Angaben:
Abstract 'Die Entwicklung der Beschäftigung und der Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt derzeit deutlich hinter den Erwartungen zurück und stellt sich vor allem auch im internationalen Vergleich als unbefriedigend dar. Bei der Diskussion von Ursachen für die diesbezüglichen Probleme spielen nicht nur Strukturdefizite und die vielfach als überreguliert kritisierten institutionellen Rahmenbedingungen eine Rolle. Häufig werden in diesem Zusammenhang auch Zweifel nicht nur an der Intensität der Suchbemühungen, sondern darüber hinaus auch an der Flexibilität der Ansprüche und der Arbeitsmotivation von Arbeitslosen und anderen Nichterwerbstätigen angemeldet. Derartige Einschätzungen liegen auch den neuerdings von einigen europäischen Regierungen präferierten Maßnahmen einer 'aktivierenden' Arbeitsmarktpolitik zugrunde, die darauf abzielen, die Eigeninitiative von Arbeitslosen über Anreize und Sanktionen zu intensivieren. Darüber hinaus ist in den vergangenen Monaten auch die Arbeitsweise, Leistungsfähigkeit und Kompetenz der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Zweifel gezogen worden. Dabei wird allerdings manchmal übersehen, dass die öffentliche Arbeitsvermittlung in diesem Kontext nur ein Akteur unter anderen ist und in ihrer Arbeit von vielfältigen Rahmenbedingungen abhängt, in erster Linie dem Vorhandensein von offenen Stellen und deren Meldung durch die Arbeitgeber. Die Arbeitsmarktpolitik hat mittlerweile jedoch nicht nur in Deutschland, sondern in der Mehrzahl der europäischen Länder die institutionellen Grundlagen der Arbeitsvermittlung im Sinne einer Aufhebung bzw. Abschwächung der früheren Monopolstellung der öffentlichen Arbeitsvermittlung reformiert und verspricht sich davon Impulse für die Beschäftigungsentwicklung. Offen bleibt jedoch, inwieweit mit derartigen Maßnahmen Struktur- und Wachstumsschwächen kompensiert werden können.' (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter employment office; labor administration; occupational mobility; job search; employment service; Europe; informal communication
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 6-10
Zeitschriftentitel Informationsdienst Soziale Indikatoren (2002) 28
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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