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Bürger empfinden weniger Furcht vor Kriminalität : Indikatoren zur öffentlichen Sicherheit

Citizens are less afraid of criminality: indicators relating to public security
[journal article]

Noll, Heinz-Herbert; Weick, Stefan

Citation Suggestion

Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-213326

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Abstract 'Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit stellt eine wesentliche Komponente der individuellen Wohlfahrt sowie der gesellschaftlichen Lebensqualität dar. Aus der Sicht der Bürger genießen die öffentliche Sicherheit und der Schutz vor Kriminalität daher im Vergleich zu anderen Aspekten der Lebensverhältnisse einen hohen Stellenwert: 1998 sehen 58 Prozent der Westdeutschen und 68 Prozent der Ostdeutschen den Schutz vor Kriminalität als 'sehr wichtig' an. In Ostdeutschland steht der Schutz vor Kriminalität damit an sechster und in Westdeutschland sogar an vierter Stelle in der Rangfolge der Wichtigkeit von Lebensbereichen, in Westdeutschland noch vor der Arbeit und dem Einkommen. Im folgenden werden zwei Aspekte der öffentlichen Sicherheit behandelt, die faktische Kriminalitätsbelastung und die daraus resultierende 'objektive' Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit auf der einen Seite und die subjektive Wahrnehmung und Bewertung der persönlichen Sicherheit auf der anderen Seite. Ängste und Besorgnisse, Gefühle der Bedrohung und Unsicherheit in der Bevölkerung sind als Maßstab für die Gewährleistung oder Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit nicht weniger bedeutsam als Zahlen über Delikte und Opfer von Verbrechen. Es wird daher zunächst anhand von Daten der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) die faktische Kriminalitätsentwicklung in den alten und neuen Bundesländern grob skizziert und daran anschließend detaillierter untersucht, wie die Bundesbürger in Ost und West die Situation subjektiv empfinden und beurteilen. Diese Analyse stützt sich auf die Daten der Wohlfahrtssurveys insbesondere die der Jahre 1998 und 1993.' (Autorenreferat)
Keywords criminality; population; anxiety; attitude; Federal Republic of Germany; old federal states; New Federal States; perception; domestic security; criminal justice policy; quality of life
Classification Criminal Sociology, Sociology of Law; Social Problems
Method empirical; quantitative empirical
Document language German
Publication Year 2000
Page/Pages p. 1-5
Journal Informationsdienst Soziale Indikatoren (2000) 23
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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