Mehr von Oldenburg, Silke
Mehr von Africa Spectrum

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Under familiar fire: making decisions during the "Kivu Crisis" 2008 in Goma, DR Congo

Unter vertrautem Feuer: Entscheidungsfindung während der "Kivu-Krise" in Goma, DR Kongo, 2008
[Zeitschriftenartikel]

Oldenburg, Silke

fulltextDownloadVolltext herunterladen

(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-3284

Weitere Angaben:
Abstract This paper explores the decision-making processes used by the inhabitants of Goma during the Kivu Crisis in October 2008. The paper’s aim is twofold: After providing a short history of the October 2008 events, it seeks in the empirical part to distinguish and clarify the role of rumours and narratives in the setting of violent conflict as well as to analyse their impact on decision-making processes. As the epistemological interest lies more on the people who stay rather than those who flee, in the second part the paper argues that the practice of routinization indicates a conscious tactic whose purpose is to counter the non-declared state of exception in Goma. Routinization is defined as a means of establishing order in everyday life by referring to narratives based on lived experiences.

Die Autorin des Beitrags untersucht Entscheidungsfindungsprozesse der Einwohner von Goma während der Kivu-Krise im Oktober 2008. Nach einer kurzen Geschichte der Ereignisse wird im empirischen Teil des Beitrags die Rolle von Gerüchten und Erzählungen für die gesellschaftliche Szenerie gewaltsamer Konflikte aufgezeigt und voneinander abgegrenzt und ihre jeweilige Bedeutung für Entscheidungsfindungsprozesse analysiert. Da sich das Forschungsinteresse der Autorin in erster Linie auf den Teil der Bevölkerung richtet, der am Ort des Geschehens bleibt, und weniger auf den, der sich zur Flucht entscheidet, wird im zweiten Teil des Beitrags die Praxis der Routinisierung hervorgehoben, eine bewusste Strategie der Betroffenen, um mit dem nicht-deklarierten Ausnahmezustand in Goma umzugehen. Routinisierung wird als Mittel definiert, die alltägliche Ordnung aufrechtzuerhalten, indem man auf Erzählungen gelebter Erfahrung zurückgreift.
Thesaurusschlagwörter Democratic Republic of the Congo; civil war; decision making; conflict; violence; rumor; narrative; population; everyday life; Africa; large city; state of emergency; strategy; routine; ethnology; communication; present
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Freie Schlagwörter Social Anthropology; State of Emergency; Communication; Decision-Making; Routinization; Democratic Republic of Congo (DRC), Goma; Present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 61-80
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 45 (2010) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top