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The role of amateur football in circular migration systems in South Africa

Zur Bedeutung des Amateurfußballs für zirkuläre Migrationssysteme in Südafrika
[Zeitschriftenartikel]

Steinbrink, Malte

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-3277

Weitere Angaben:
Abstract This article explores the significance of amateur football for the changing patterns of circular migration in post-Apartheid South Africa. Even after the end of Apartheid, the abolishment of the migrant labour system has not brought a decline of circular migration. The state-institutionalised system has merely been replaced by an informal system of translocal livelihood organisation. The new system fundamentally relies on social networks and complex rural-urban linkages. Mobile ways of life have evolved that can be classified as neither rural nor urban. Looking into these informal linkages can contribute to explaining the persistence of spatial and social disparities in "New South Africa". This paper centres on an empirical, bi-local case study that traces the genesis of the socio-spatial linkages between a village in former Transkei and an informal settlement in Cape Town. The focus is on the relevance of football for the emergence and stabilisation of translocal network structures.

Der vorliegende Beitrag untersucht die Bedeutung des Amateurfußballs für zirkuläre Migrationsmuster im heutigen Südafrika. Der Umfang zirkulärer Migration hat nach dem Ende der Apartheid und der Abschaffung des Wanderarbeitssystems nicht abgenommen, vielmehr wurde das institutionalisierte staatliche System durch ein informelles System translokaler Strategien zur Existenzsicherung ersetzt. Dieses neue System basiert auf sozialen Netzwerken und komplexen Land-Stadt-Verbindungen; die so entstandene mobile Lebensweise kann weder als urban noch als ländlich charakterisiert werden. Eine Untersuchung dieser informellen Verbindungen kann dazu beitragen, die Fortdauer räumlicher und sozialer Ungleichheiten im "Neuen Südafrika" zu erklären. Im Zentrum des Beitrags steht eine bilokale Fallstudie, in der der Autor die Spuren sozialräumlicher Verbindungen zwischen einem Dorf in der früheren Transkei und einer informellen Siedlung in Kapstadt zurückverfolgt. Dabei wird insbesondere die Bedeutung des Fußballs für die Entstehung und Stabilisierung translokaler Vernetzungsstrukturen herausgearbeitet.
Thesaurusschlagwörter Republic of South Africa; soccer; migration; migrant worker; living conditions; social network; informal structure; city-country relationship; social inequality; adolescent; young adult; sports; Africa; geography; ethnology; sociology; present
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Migration; Wirtschafts- und Sozialgeographie; Freizeitforschung, Freizeitsoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Freie Schlagwörter Geography; Social Anthropology; Sociology; Living Conditions; Domestic Migration; Football; Networks (Institutional/ Social); Translocality; Netzwerk (institutionell/ sozial); Translokalität; South Africa; Present
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2010
Seitenangabe S. 35-60
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 45 (2010) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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