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Die Genese der Reproduktionstechnologiepolitik in Österreich : Überlegungen zum Politiklernen in neuen Politikfeldern

The genesis of art policy in Austria: considerations on policy learning in new policy fields
[Zeitschriftenartikel]

Hadolt, Bernhard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-211379

Weitere Angaben:
Abstract 'Dieser Artikel setzt sich mit der Rolle von Politiklernens für die Herausbildung der österreichischen Reproduktionstechnologiepolitik während der 1980er und frühen 1990er Jahre auseinander und sucht diesbezügliche Befunde für eine Weiterentwicklung der Konzeption des Politiklernens nutzbar zu machen. Drei Annahmen dieser Konzeption werden genauer untersucht: dass politische AkteurInnen in erster Linie aus Erfahrungen mit Policy-Wirkungen lernen; dass eine bestimmte Politik als Reaktion auf die Herausforderung einer als politikextern verstandenen Welt zu sehen sei; und dass Lernen vorrangig zwischen Policies zu verzeichnen sei, nicht jedoch innerhalb eines Politikprozesses. Im Beitrag wird gezeigt, dass diese Annahmen nur bedingt auf den Fall der österreichischen Reproduktionstechnologiepolitik zutreffen, da sich aufgrund der Novität der Reproduktionstechnologien ein entsprechendes Politikfeld erst herauszubilden hatte. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass Lernprozesse hierfür eine wesentliche Rolle spielten. Es wird geschlussfolgert, dass Policy-Lernen nicht notwendigerweise auf tatsächlich gemachten Erfahrungen beruhen muss, sondern auch auf 'imaginierte' Erfahrungen fußen kann. Des Weiteren können Lernprozesse auch in der Übersetzung von Grundüberzeugungen der politischen AkteurInnen in Policies erfolgen. Schließlich finden Lernprozesse nicht nur zwischen Politiken statt, sondern auch innerhalb des Politikformulierungsprozesses.' (Autorenreferat)

'This article deals with the role of policy learning for the genesis of Austrian art policy during the 1980ies and early 1990ies and seeks to utilise the conclusion drawn from this analysis for the further development of the concept of policy learning. Three assumptions are examined: that political actors predominantly learn from experiences about policy outputs; that a specific policy is to be understood as reaction to the challenges from an outside world; and that learning mainly takes place between discrete policies, rather than within the policy process. The article shows that these assumptions only partly apply to the case of Austrian art policy, because due to the novelty oft art, a distinct policy field had to be developed beforehand. Nevertheless, it can be assumed that learning processes had an essential role for the policy making process. It is concluded that policy learning does not necessarily need to be built on experiences actually made, but may also be based on 'imagined' experiences. Furthermore, learning processes may also happen in the translation of political actors' core beliefs into policies. And, finally, learning processes also occur within the policy formulation process, rather than merely between discrete policies.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter politics; medicine; knowledge; technology; Austria; learning; policy on technology; statuary regulation; policy implementation; politician; learning process; reproductive medicine; policy area; reproduction; political actor
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Medizinsoziologie; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; angewandte Psychologie
Methode historisch; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 285-302
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 36 (2007) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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