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From procedural chore to political prestige : historic development and recent reforms of the Presidency of the Council

Von prozeduraler Pflicht zum politischen Prestige: historische Entwicklung und jüngste Reformen der Ratspräsidentschaft
[Zeitschriftenartikel]

Hayes-Renshaw, Fiona

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-211274

Weitere Angaben:
Abstract 'Die Ratspräsidentschaft wurden in den 1950er Jahren als administrative Pflicht auf der Basis strikter Gleichheit zwischen den damals zehn Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaften eingeführt. Heute stellt es ein Amt von hohem politischem Prestige dar, das in einer tieferen und weiteren Union wichtige Rechte und Verantwortlichkeiten mit sich bringt, auch wenn viele davon sowohl formell als auch informell beschränkt sind. Dieser Beitrag verfolgt die Veränderungen, die das Amt im Lauf der Zeit erfahren hat, als Folge unter anderem einer Schwächung der Kommission, der zunehmenden Rolle des Europäischen Rates, Änderungen der Abstimmungsregeln, Abweichungen von der sog. Gemeinschaftsmethode, Erweiterungen und neuen Regeln der Transparenz. Die historische Entwicklung und jüngste Reformen des Amtes werden nachgezeichnet, indem dessen vier zentrale Funktionen (Administration und Koordination, das Setzen politischer Prioritäten, Mediation sowie interne und externe Repräsentation) und die Organisation der Präsidentschaft sowohl aus der Perspektive der EU insgesamt als auch aus der Perspektive des den Vorsitz innehabenden Mitglieds untersucht werden. Die vordringliche Beschäftigung jüngerer Präsidentschaften mit den Themen Öffentlichkeit und Information mag als Versuch gewertet werden, es der Öffentlichkeit zu erleichtern, eine Präsidentschaft von der anderen zu unterscheiden.' (Autorenreferat)

'The Council presidency was conceived in the 1950s as an administrative chore to be shared on the basis of strict equality among the member states of the then European Communities. Today, it is a politically prestigious office, carrying with it important rights and responsibilities in a wider and deeper European Union, although many of the office's rights and responsibilities are constrained both formally and informally. This article tracks the changes which have occurred to the office over time as a result inter alia of the weakening of the Commission, the burgeoning role of the European Council, changes in voting rules, deviations from the so-called 'Community method', enlargement and new transparency rules. The historic development and recent reforms of the office are traced by examining its four main functions (administration and coordination, the setting of political priorities, mediation, and internal and external representation) and the organisation of the presidency from the point of view both of the EU as a whole and of the member state in the chair. The preoccupation of recent presidencies with issues of publicity and information may be an attempt to help the public to distinguish one presidency from another.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter voting; historical development; reform; information; president; EU; European Commission; coordination; regulation; mediation; the public; representation; transparency; European Council
Klassifikation Europapolitik; allgemeine Geschichte
Methode historisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 107-123
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 36 (2007) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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