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Emotionalisierung, Zivilität und Rationalität : Schritte zu einer politischen Theorie der Emotionen

Emotionalisation, civility, and rationality: towards a political theory of emotions
[Zeitschriftenartikel]

Weber, Florian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-211209

Weitere Angaben:
Abstract 'Mit den Schlagworten 'Personalisierung', 'Amerikanisierung' und 'Medialisierung' wird im zeitgenössischen Politikdiskurs ein Unbehagen an der gegenwärtigen Emotionalisierung des Politischen zum Ausdruck gebracht. Grund dieses Unbehagens ist die im politischen common sense verankerte Annahme, Emotionen seien Sand im Getriebe rationaler politischer Prozesse. Dieses gängige dualistische Verständnis von Emotion und Rationalität, das einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Emotionen und Politik im Wege steht, wird in zwei Schritten auf den Prüfstand gestellt. Erstens wird der soziologische Topos gesellschaftlicher Rationalisierung mit dem Befund der gegenwärtigen Emotionalisierung konfrontiert. Zweitens wird in systematischer Anbindung an die seit den späten 1970er Jahren im angelsächsischen Sprachraum geführte Emotionsdebatte in Psychologie, Philosophie und Soziologie nach dem (potentiellen) Rationalitätsgehalt von Emotionen gefragt und eine Erweiterung des Konzepts politischer Rationalität vorgeschlagen.' (Autorenreferat)

'With the buzzwords 'Personalisation', 'Americanisation', and 'Mediatisation', the discomfort with today's emotionalisation of the political sphere is expressed in current political discourse. The reason for this discomfort is the assumption, grounded in political common sense, that emotions are grit in the machine of rational political processes. This common, dualistic understanding of emotion and rationality, which stands in the way of a differentiated analysis of the interplay of emotions and politics, will be scrutinised in two steps. First, the sociological paradigm of societal rationalisation will be confronted with the findings of the current emotionalisation. Second, the question concerning the (potentially) rational content of emotions will be posed, systematically establishing the connection here to the emotion debate that has been taking place in English language areas in psychology, philosophy, and sociology since the late 1970s. Additionally, an expansion of the concept of political rationality will be proposed.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter emotionality; politics; media; concept; political theory; German-speaking area; intimacy; functionality; philosophy; identity; rationality; americanization; election campaign; civilization; personalization
Klassifikation Allgemeines, spezielle Theorien und Schulen, Methoden, Entwicklung und Geschichte der Politikwissenschaft
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 7-21
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 36 (2007) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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