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Die Wiederbelebung der Scheintoten : zur Kritik der Animation

The revival of the seemingly dead: criticism of animation
[Zeitschriftenartikel]

Grabska, Klaus; Grom, Petra; Hausmann, Marianne; Hensel, Ute; Lesemann, Klaus; Schliwa, Achim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-209276

Weitere Angaben:
Abstract Es geht um die Bedeutung der auf weite Lebensbereiche expandierten Animation als sozialer Kontrolle. Die ursprünglich nur in der Urlaubsgestaltung kurzfristig angewandte Animation weitet sich zu langfristig intendierter Beeinflussung der Gestaltung von Wohn- und Lebensverhältnissen aus durch die Vorgabe architektonischer Strukturen und sozialer Verhaltensmuster durch Sozialarbeiter- und bevölkerungsnahe Polizeitätigkeit. Sie ist dem Taylorismus, der die Beeinflussung und Kontrolle des Arbeitsverhaltens fordert, vergleichbar. Das Ziel der Animation besteht in sozialkultureller Aufbauarbeit, die die Kreativität und Selbstentfaltung des einzelnen in durch Selbstkontrolle geregeltem sozialem Handlungsfeld sichert, was gleichzeitig die Einschränkung persönlicher Freiheit durch die vorgegebenen, erwünschten Verhaltens- und Handlungsmuster bedeutet. (HD)
Thesaurusschlagwörter activation; Federal Republic of Germany; creativity; sociocultural development; social relations; criticism; interaction; social control; living conditions; self-determination; housing conditions
Klassifikation Freizeitforschung, Freizeitsoziologie; Sozialarbeit und Sozialpädagogik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1984
Seitenangabe S. 25-39
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 8 (1984) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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