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Einstellungen zur Erwerbstätigkeit der Frau in Ost- und Westdeutschland : Trends, Strukturen und ihre Beziehung zu wissenschaftlichem Pessimismus

Attitudes towards the gainful employment of women in east and west Germany: trends, structures and their relationship with scientific pessimism
[Zeitschriftenartikel]

Braun, Michael; Borg, Ingwer

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-208415

Weitere Angaben:
Abstract 'In diesem Beitrag wird analysiert, ob sich Einstellungen zur Berufstätigkeit der Frau in Ost- und Westdeutschland unterscheiden und ob sie von den Erwartungen an die eigene wirtschaftliche Zukunft beeinflußt werden. Anhand der Daten der ISSP (International Social Survey Program) Studie von 1994 zu 'Familie und sich ändernden Geschlechterrollen' und der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) 1996 kann gezeigt werden, daß Ost- und Westdeutsche den Einstellungsbereich ähnlich strukturieren. Sie unterscheiden sich aber deutlich in ihren Bewertungen der Themen dieses Einstellungsbereichs. Zudem zeigt sich, daß geschlechtsrollen-ideologische Themen in Westdeutschland (nicht in Ostdeutschland) von wirtschaftlichen Erwartungen moderiert werden: Westdeutsche mit pessimistischen Erwartungen an ihre wirtschaftliche Zukunft tendieren dazu, Frauen im Berufsleben mit traditionell-ideologischen Argumenten abzulehnen. Allgemeiner kann man aus diesen Befunden entnehmen, daß Ost- und Westdeutsche, wie in anderen Kontexten auch, einen Einstellungsbereich ähnlich strukturieren, die einzelnen Elemente dieses Bereichs aber unterschiedlich gewichten und unterschiedlich mit Außenvariablen verknüpfen. Vergleiche einfacher Item-Randverteilungen zwischen Ost- und Westdeutschen sollten daher eher mit Vorsicht verwendet werden.' (Autorenreferat)

'This paper analyzes whether attitudes towards female labor-force participation differ between East and West Germany and whether they are influenced by a respondent's expectations regarding his or her economic future. Using data from the ISSP (International Social Survey Programme) 1994 study on 'Family and Changing Gender Roles' and the German General Social Survey (ALLBUS) 1996, it can be demonstrated that East and West Germans structure the attitudinal domain in a similar way. They differ, very markedly however, in their evaluation of the topics of this attitudinal domain. In addition, gender-ideologic issues are influenced by economic expectations only in West Germany. West Germans with gloomy expectations about their economic well-being tend to be against women in the labor market on traditional, ideological grounds. More generally, the findings show that East und West Germans, as in other areas, structure an attitudinal domain in a similar was, but weigh the single elements of this domain differently. In addition, the way the single elements are connected to third variables differs in both parts of Germany. Comparisons of marginals between East and West Germany should, thus, be handled with caution.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter child; structure; women's employment; income; attitude; Federal Republic of Germany; microeconomic factors; old federal states; New Federal States; family; gender-specific factors
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; Sozialpsychologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Seitenangabe S. 21-35
Zeitschriftentitel ZUMA Nachrichten, 21 (1997) 40
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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