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Singuläre und multiple Imputation fehlender Einkommenswerte : ein empirischer Vergleich

Singular and multiple imputation of missing income values: an empirical comparison
[Zeitschriftenartikel]

Papastefanou, Georgios; Wiedenbeck, Michael

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-208245

Weitere Angaben:
Abstract 'Die Messung des Haushaltseinkommens ist besonders stark vom Problem des item-nonresponse betroffen. So beträgt der Anteil der fehlenden Werte im ALLBUS 1996 trotz Nachfrage mit Einkommenskategorien 26 (Westdeutschland) bzw. 19 Prozent (Ostdeutschland). Beim Eurobarometer 1992 liegt der Ausfall zwischen 6 und fast 50 Prozent. In der Forschungspraxis wird der Datenausfall oft entweder ignoriert oder durch einfache Imputationen, d.h. durch Zuweisung von Mittelwerten korrigiert. Diese Vorgehensweisen werden von Rubin (1987) in Frage gestellt, der statt dessen eine multiple Imputation befürwortet. Mit dieser Methode werden die fehlenden Werte mehrfach rekonstruiert, wobei jedesmal die Unsicherheit der auf einer Regressionsgleichung basierenden Einkommenschätzung berücksichtigt wird. Das vorliegende Papier untersucht am Beispiel der Eurobarometerdaten von 1992, welche Folgen eine einfache versus multiple Rekonstruktion der fehlenden Einkommenswerte für die Schätzung des Einkommenseffektes auf die Lebenszufriedenheit hat.' (Autorenreferat)

'Income measurement is plagued by the problem of item nonresponse. For example, in the 1996 ALLBUS survey 26 percent of the sample in western Germany and 19 percent of the sample in eastern Germany have missing data on income. In Eurobarometer 1992 the percentage of missing data on income ranges between 6 and 5O percent across countries. Research using income as an explanatory variable usually ignores this problem or tries to solve it by replacing missing values by some form of means estimation. This procedure, called simple imputation, differs from the multiple imputation proposed by Rubin (1987). In multiple imputation, holes in the data are also filled by regression estimated means. The procedure is repeated several times, taking into account the regression error each time. Using Eurobarometer 1992 data, the paper compares the consequences of using simple imputation versus multiple imputations to estimate the effect of income on life satisfaction ratings.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter satisfaction; regression analysis; private household; income; measurement; Federal Republic of Germany; income effect; empirical social research
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Seitenangabe S. 73-89
Zeitschriftentitel ZUMA Nachrichten, 22 (1998) 43
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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