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Parteispenden- und Korruptionsskandale in der deutschen Spaßgesellschaft

Party donation and corruption scandals in the German fun society
[Zeitschriftenartikel]

Ross-Strajhar, Gisela

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-206199

Weitere Angaben:
Abstract Vor dem Hintergrund der Parteispenden- und Korruptionsskandale aus den vergangenen zehn Jahren in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sich der Beitrag mit den daraus hervorgehenden Auswirkungen für die Politik und die Politiker. Dabei zieht die Autorin Umfrageergebnisse aus der Bevölkerung zu den Themen (1) Vertrauen in die Politik, (2) geringe Wertschätzung gegenüber den politischen Institutionen und ihren Repräsentanten sowie (3) Beurteilung von Macht und Moral heran. Zudem finden die Kölner Soziologen und Parteikritiker Erwin K. Scheuch und Ute Scheuch Berücksichtigung. Sie diagnostizieren, dass die Parteien außer Kontrolle geraten sind, gleichzeitig sehen sie in dem Erschrecken über die Skandale auch eine Chance zur Erneuerung der Parteienlandschaft. Eine Untersuchung zu Bestechung und Bestechlichkeit in 90 Ländern ergibt für Deutschland einen Platz im Mittelfeld der EU-Staaten. Die langfristigen Folgen der Affären und Skandale sind nach Einschätzung der Autorin in ihrer Tragweite nicht abzusehen. Da die Wähler die unlauteren Machenschaften von Politikern durchschauen, verweigern sie - zumindest bei einigen lokalen und regionalen Wahlen so geschehen - mehr und mehr die Teilnahme, da diese den Politikern und deren Handeln Legitimation verleihen. Die Wahlberechtigten schließen sich statt dessen der so genannten Partei der Nichtwähler an, tendieren zu Parteien am äußeren Rand des Parteienspektrums oder zu neuen Parteien wie etwa der Schill-Partei in Hamburg. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter population; politics; party; Federal Republic of Germany; corruption; assessment; morality; power; political institution; politician; virtue; nonvoter; dissatisfaction with politics; donation; voting behavior; confidence; value judgement
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 9-14
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2002) Politische Soziologie 2002/1
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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