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SARS - Berichterstattung in Regionalzeitungen : journalistische Qualität in Abhängigkeit von der Größe der Wissenschaftsredaktion

Reporting on SARS in regional newspapers: quality of journalism depends on the size of the science editorial department
[Zeitschriftenartikel]

Vorbringer, Anne

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-204511

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag geht, am Beispiel von SARS, der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen der Größe der Wissenschaftsredaktion und der Qualität der Berichterstattung gibt. Traditionell wird unter Wissenschaftsjournalismus die Berichterstattung über Naturwissenschaften, Technik und medizinische Themen verstanden. Zunehmend finden aber auch die Geistes- und Sozialwissenschaften Eingang in den Wissenschaftsjournalismus. Die breite Definition von Wissenschaftsberichterstattung schließt die SARS-Berichterstattung ein, da wissenschaftliche Organisationen erwähnt werden (Institute, Kliniken, Forschungszentren etc.), wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt werden (Forschungsstand z.B. bei Infektionsursache/Virologie) und Wissenschaftler erwähnt werden (Virologen, Ärzte etc.). Wissenschaftsjournalismus wird nicht ausschließlich von Fachjournalisten betreut und geht über das Ressort Wissenschaft hinaus. Viele Themen aus der aktuellen Berichterstattung haben einen wissenschaftlichen Hintergrund und finden sich in anderen Ressorts ebenso wieder wie im eigentlichen Wissenschaftsressort. Das ist auch beim Thema SARS der Fall. Solche Themen haben neben der wissenschaftlichen auch politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimensionen und werden häufig nicht von Wissenschaftsredakteuren betreut. Eine Auswahl von bundesdeutschen Regionalzeitungen des Jahrgangs 2003, vergleichbar hinsichtlich des Marktsegments und der Auflage und verschieden im Hinblick auf die Verlagszugehörigkeit, das Verbreitungsgebiet und die personelle Ausstattung des Wissenschaftsressorts, wurde auf journalistische Qualitätskriterien hin untersucht. Daneben wurden die Meldungen der Deutschen Presse- Agentur im Untersuchungszeitraum analysiert. Bei den zu untersuchenden Einheiten handelt es sich um Beiträge, die im Zeitraum vom 15. März bis zum 15. April 2003 schwerpunktmäßig über die Lungenkrankheit SARS berichteten. Als Messinstrument dieser Untersuchung dient ein Kategoriensystem, das das theoretische Konstrukt journalistischer Qualität in inhaltsanalytische Kategorien überführt und die Vermutung untersucht, dass mehr Wissenschaftsredakteure bei einer Regionalzeitung mehr Qualität in der SARS-Berichterstattung bedeuten. Es wurden insgesamt 169 Zeitungsartikel und 131 dpa-Meldungen identifiziert, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema SARS beschäftigen. (ICD2)
Thesaurusschlagwörter newspaper; journalism; illness; press; quality; report; reporting; regional origin; science
Klassifikation Medieninhalte, Aussagenforschung; Kommunikatorforschung, Journalismus; Medienpolitik, Informationspolitik, Medienrecht
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Seitenangabe S. 9-24
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2006) Kommunikationswissenschaft 2006/1
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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