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Über Frauen und andere Ent-fremd-ete

Women and other alienated persons
[Zeitschriftenartikel]

Tißberger, Martina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-20358

Weitere Angaben:
Abstract In psychoanalytischen Auseinandersetzungen mit dem 'Fremden' interessiert dieses in aller Regel in seiner Bedeutung, als auch in seinem Nutzen für das 'Eigene'. In seinem eigenen Recht wird dem, was das 'Fremde' genannt wird, meist keine Existenz gewährt. Solch eine Perspektive läuft Gefahr, das Machtverhältnis, welches dieser Situation zugrunde liegt, auszublenden und das 'Fremde' als gesetztes zu sehen anstatt nach der Geschichte der Bemächtigung zu fragen - danach, wie und wer jeweils zum Fremden, zum Anderen gemacht wird und warum. Abendländische Weiblichkeitskonstruktionen, in denen Frauen als das 'andere Geschlecht' zum Referenzpunkt des 'Eigenen' - dem männlichen Subjekt - gemacht werden, weisen seltsame Übereinstimmungen mit dem rassistisch konstruierten Fremden/Anderen als 'Außerhalb' der Grenzen des weißen, Eigenen auf. In einer Betrachtung der Schnittstelle von Rassismen und weißen Feminismen kann schließlich der Prozess der (Selbst)Ent-fremdung als auch der (Selbst)Entmächtigung verdeutlicht werden.
Thesaurusschlagwörter woman; alienation; foreignness; femininity; masculinity; racism; feminism; psychoanalysis; identity; ethnicity; gender
Klassifikation Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie; Sozialpsychologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 95-124
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 25 (2001) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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