Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Vereinbarkeit von Elternschaft und Beruf bei Paaren - Wunsch und Wirklichkeit

Compatibility between parenthood and an occupation among couples - vision and reality
[Zeitschriftenartikel]

Kraus, Ute; Stöbel-Richter, Yve; Brähler, Elmar

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-201892

Weitere Angaben:
Abstract Im vorliegenden Beitrag werden anhand einer für Deutschland repräsentativen Stichprobe einige normative Einflüsse hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die bewusst oder unbewusst das Aufgabenarrangement prägen, beschrieben. Es wird bei diesem Ansatz bewusst auf das ökonomische Kalkül verzichtet und stattdessen die subjektive Ebene der Idealvorstellungen im Vergleich mit dem real praktizierten Alltag beleuchtet. Die These ist, dass sich normative Aspekte in dem Aufgabenarrangement der Paare in der Form widerspiegeln, dass durch die spezifische Aufgabenverteilung ein bestimmtes Rollenverhältnis zum Ausdruck kommt. Die Normen können dabei direkt durch die Geschlechtsrolleneinstellungen repräsentiert sein, aber auch indirekt ihre Entsprechung finden, wie anhand von spezifischen Sozialisationshintergründen, wie z. B. Region und Bildung, gezeigt wird. Aufgrund des unterschiedlichen, geschichtlichen Hintergrundes der neuen und alten Bundesländer und den damit zusammenhängenden strukturellen und sozialisationsbedingten Besonderheiten wird ferner eine Differenzierung nach Regionen vorgenommen. Die normative Bedeutsamkeit der Bildung baut insgesamt auf der sogenannten 'Bildungshypothese' auf, wonach Personen mit einem höheren Bildungsniveau häufiger mit demokratischen Normen in Kontakt kommen und daher auch eher geschlechtsspezifische Egalitätsnormen vertreten. (ICI2)
Thesaurusschlagwörter education; division of labor; Federal Republic of Germany; old federal states; New Federal States; married couple; gender role; partnership; gender-specific factors; social norm; parenthood; condition of socialization; work-family balance
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 11-25
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaftlicher Fachinformationsdienst soFid (2009) Frauen- und Geschlechterforschung 2009/2
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top