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Belief and practice in the unified Germanies

Glaube und Praxis im wiedervereinigten Deutschland
[Zeitschriftenartikel]

Terwey, Michael; McCutcheon, Allan L.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-201257

Weitere Angaben:
Abstract 'Gegen Ende des Mittelalters wurde die Christenheit in Westeuropa mit der protestantischen Reformation konfrontiert. Heute müssen sich die Christen - wiederum in Deutschland - mit einem weiteren kristenträchtigen Phänomen zunehmend vertraut machen: Der prinzipiellen Ablehnung des traditionellen christlichen Glaubens. In diesem Beitrag werden zunächst die in Westdeutschland längerfristig feststellbare Vereinigung von konfessioneller Mitgliedschaft und der Rückgang des Kirchenbesuchs für verschiedene Kohorten beschrieben. Der Zeitraum für diese Untersuchung ist 1953 bis 1992. Der zweite Abschnitt konzentriert sich auf einen Ost-West-Vergleich für die ersten Jahre nach der deutschen Vereinigung. Die Autoren zeigen, daß der Sozialismus in der DDR zu einem außerordentlich starken Rückgang von kirchlicher Partizipation und religiösen Einstellungen geführt hat. Vergleichbar hohe Schwächungen traditioneller Religiösität konnten bisher in keinem anderen Land mit Erhebungsdaten belegt werden. Im dritten Abschnitt werden die Untersuchungen auf alternative Glaubensformen ausgedehnt. Glücksbringer, Wunderheiler, Wahrsager und Horoskope werden immer noch von einem großen Bevölkerungsteil akzeptiert, ohne daß ein grundlegender Ost-West-Unterschied zu beobachten ist. Dies gilt sogar für Befragte in der jüngsten Kohorte. Weitere Analysen befassen sich mit den potentiellen Beziehungen zwischen Glauben an Gott, kirchlicher Partizipation und alternativen Glaubensformen.' (Autorenreferat)

'At the end of the Middle Ages, western christianity was confronted with the Protestant Reformation. Today, and again in Germany, modern western christianity may be preparing to confront another major crisis - the rejection of traditional christian belief. The first part of the article focuses on church membership and church attendance in the western parts of Germany. It describes how far 'unchurching' has progressed among the various cohorts. Observation start in 1953 and end in 1992. The second section contains an East-West comparison of recent religious participation and attitudes in the new and old federal states. The authors show that the socialist influences experienced in the former GDR led to an extraordinarily high degree of explicitly unchurched people in Eastern Germany. This result is unparalleled in the other formerly socialist countries for which we have survey data. Finally, alternative forms of belief are investigated. These are beliefs in good luck charms, faith hearlers, fortune tellers, and horoscopes. Such alternative forms of belief apparently still persist in Germany today, irresspective of the East-West differentiation. They can even be found in the youngest cohorts. Further investigations focus on some of the potential relations between christian and alternative beliefs.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter alternative; participation; attitude; Federal Republic of Germany; old federal states; Christianity; church; faith; religiousness; church attendance; religious affiliation; east-west comparison
Klassifikation Religionssoziologie
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1994
Seitenangabe S. 47-69
Zeitschriftentitel ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung (1994) 34
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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