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Cultural context and attitudes towards genetically modified food in Greece and West Germany

Kultureller Kontext und Einstellungen gegenüber genetisch modifizierten Lebensmitteln in Griechenland und Westdeutschland
[Arbeitspapier]

Papastefanou, Georgios; Springer, A.; Tsioumanis, S.; Mattas, K.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-200636

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen -ZUMA-
Abstract 'Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass es innerhalb der Europäischen Union zum Teil erhebliche Unterschiede in den Einstellungen zu gentechnisch veränderten Lebensmitteln (GM food) gibt. Die Erklärungen für die gefundenen Einstellungsunterschiede basieren vor allem auf soziodemografische und Wissensvariablen als einstellungsdeterminierende Faktoren der Einstellung gegenüber GM food. Kulturelle Unterschiede werden hingegen als Erklärungsfaktoren kaum in Betracht gezogen. In dem vorliegenden Papier werden Hypothesen über den Einfluss des kulturellen Kontext auf die Ablehnung von GM food formuliert. Diese Hypothesen basieren auf Überlegungen, die sich aus der Kombination des Ansatzes von Hofstede (1997) mit dem Einstellungsmodell von Eagly und Chaiken (1993) ergeben. Die Überlegungen beziehen sich auf Griechenland und Westdeutschland als Länder mit Stellvertreterpotential für einen bestimmten kulturellen Kontext (modern vs. traditional). Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass das Wissen über GM food nur in Westdeutschland einen Effekt hat, in Griechenland sind hingegen die negativen Beliefs über GM food von großer Bedeutung für die Einstellung gegenüber GM food. Generell lässt sich festhalten, dass in Westdeutschland eine wesentlich strukturiertere Einstellungsstruktur zu finden ist als dies in Griechenland der Fall ist.' (Autorenreferat)

'Although there are strong national differences in people's rejection of in genetical modification in food production (GM food), research mainly examined sociodemographics and knowledge an GM food as general determinants of attitudes towards GM food. Cultural differences seldom are taken into account, usually there are no theoretically founded hypotheses, which can be tested empirically. In the present paper we formulate specific hypotheses an cultural context effects an rejection of GM food by combining Hofstedes (1997) approach with cultural differentiation to a general beliefattitude model as it is represented in the core of Eagly and Chaikens (1993) composite model. Specific hypotheses are formulated for Westgermany and Greece as cases of contrasting cultural contexts (modern vs. traditional pattems of orientation). We find, that knowledge an GM food has an effect an rejecting GM food only in Westgermany, whereas negative beliefs are more important in determining GM food rejection in Greece. Generally, the attitude structure in Westgermany is more differentiated than in Greece, as it is reflected in more variance explained by knowledge, beliefs and sociodemographic status in Westgermany than in Greece.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter population; knowledge; attitude; Federal Republic of Germany; biotechnology; genetic engineering; cultural factors; Greece; traditional culture; modernity
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Wissenssoziologie; Sozialpsychologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Mannheim
Seitenangabe 22 S.
Schriftenreihe ZUMA-Arbeitsbericht, 2003/01
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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