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Trauma und Überlebenskunst

Trauma and the art of survival
[Zeitschriftenartikel]

Bründl, Peter

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-20038

Weitere Angaben:
Abstract Der Verfasser zieht Verbindungslinien zwischen dem seelischen Restitutionsvermögen der Überlebenden von Völkermord, Folter und Flucht, die den Extremtraumatisierten trotz ihrer fortwirkenden schweren seelischen Verletzungen meist kreatives Weiterleben ermöglichen einerseits, und den Ausdrucksformen zeitgenössischer Künstler und dem psychoanalytischen Prozess andererseits. Der Fokus der Betrachtung liegt dabei auf der Vernichtung des Spielraums (der im symbolschaffenden Menschen die innere Realität trennt und zugleich im Sinne Winnicotts überbrückt) im Extremtrauma durch das Ineinsfallen der überwältigenden von außen kommenden Destruktivität mit den eigenen inneren Todesstrebungen der von der Vernichtung bedrohten Person einerseits, und der Rückgewinnung von Aquivalenten für diesen verlorengegangenen Spielraum im künstlerischen und psychoanalytischen Prozess andererseits.
Thesaurusschlagwörter trauma; genocide; flight; torture; mental health; psychosocial disorder; art; death
Klassifikation psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Freie Schlagwörter Seele
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Seitenangabe S. 29-45
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 22 (1998) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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