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Adressenscreening über Schulen : Erfahrungen beim IKG-Jugendpanel

Address screening via schools: experiences with the IKG Youth Panel
[Zeitschriftenartikel]

Babka von Gostomski, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-199142

Weitere Angaben:
Abstract 'Jugendbefragungen im Paneldesign weisen Jugendliche mit Migrationshintergrund in der Regel nur mit geringen Fallzahlen auf. Beim IKG-Jugendpanel sollen von jeweils über 1.000 Jugendlichen türkischer Herkunft, Aussiedler-Jugendlichen und Jugendlichen deutscher Herkunft in sechsjährlichen Befragungen Daten über wechselseitige Wahrnehmungen, Kontakte untereinander, Vorurteile, Gewalterfahrungen und Integrationsprozesse im Zeitverlauf gesammelt werden. Zu diesem Zweck wurde in 14 Kreisen und zehn kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens in 1.057 Schulen versucht, Jugendliche der zehnten Klassen zur Teilnahme an einer Klassen- beziehungsweise postalischen Befragung zu gewinnen. Es konnten Adressen von etwa 2.000 Jugendlichen türkischer Herkunft, rund 4.700 Aussiedler-Jugendlichen, circa 22.500 Jugendlichen deutscher Herkunft und etwa 2.900 Jugendlichen anderer Herkunft gesammelt werden. Jugendliche türkischer Herkunft und Aussiedler-Jugendliche waren dabei nicht schlechter erreichbar als Jugendliche deutscher Herkunft. Das Verfahren des Adressenscreenings und Probleme auf der Schul-, Klassen- und Individualebene hinsichtlich der Einwilligung zur Teilnahme an der Untersuchung werden dargestellt. Vor dem Hintergrund des fast völligen Fehlens von Zufallsstichproben bei Panelbefragungen mit seltenen Populationen wie etwa Jugendlichen türkischer Herkunft oder jungen Aussiedlern/innen wird die Problematik eines adäquaten Auswahlverfahrens angesprochen.' (Autorenreferat)

'Adolescents with a background in migration are rarely represented in longitudinal studies and if so, then only in small numbers. In contrast, the IKG-Youth-Survey aims at including more than 1.000 adolescents each of Turkish descent, German resettlers from Russia, Romania and Poland (Aussiedler), as well as adolescents of German descent. These participants will be asked annually for 6 years in total, about their mutual prejudices, experiences in violent behaviour and their integration into the German host society. Aiming at this, we got in contact with 1.057 schools and tried to convince pupils to participate in a questionnaire survey. As a result, approximately 2.000 addresses from Turkish adolescents, 4.700 addresses from Aussiedler-adolescents, 22.500 addresses from German adolescents and 2.900 addresses from adolescents of a different origin were collected. This paper describes how these addresses were generated and what specific problems occurred during that process. Against the background of a nearly complete lack of random samples in longitudinal studies, which include rare populations like those of Turkish or former Russian descent, the paper discusses the problems of an adequate sampling procedure.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter adolescent; alien; late migrant; sample; Federal Republic of Germany; survey; pupil; North Rhine-Westphalia; German; longitudinal study; Turk
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften; Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 29-48
Zeitschriftentitel ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung (2001) 49
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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