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Variationen der Permissivität : wie Frageformulierungen unterschiedliche Antwortverteilungen erbringen, wenn von 'Erlauben' oder 'Verbieten' die Rede ist

Variations of permissivity: how question formulations produce different reply distributions when 'allow' or 'forbid' are mentioned
[Zeitschriftenartikel]

Reuband, Karl-Heinz

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-198878

Weitere Angaben:
Abstract 'Repliziert wird ein Frageexperiment, das in der sozialwissenschaftlichen Methodenliteratur Berühmtheit erlangt hat: dabei geht es darum, ob man öffentliche Reden gegen die Demokratie 'erlauben' oder ob man sie 'verbieten' solle. In einer eigenen Untersuchung auf der Basis einer lokalen Face-to-face-Bevölkerungsumfrage wird nachgewiesen, dass die bisher ermittelten Unterschiede in den Antwortverteilungen in maßgeblicher Weise auf die fehlende Spezifikation der Antwortalternativen zurückgehen. Inwieweit die fehlende Spezifikation für den Befragten implizit eine bestimmte Form von Normalität bedeutet, von der abgewichen werden soll (entweder durch das Erlauben respektive Verbieten des jeweiligen Verhaltens), bedarf weiterer Klärung. Sekundär wirkt sich ebenfalls der Sprachgebrauch des 'Erlaubens' bzw. 'Verbietens' auf das Antwortmuster aus. Viele Bürger wollen offenbar bestimmte Verhaltensweisen nicht toleriert wissen, vor einem gesetzgeberischen Verbot schrecken sie jedoch zurück. Vermutet wird, dass unter bestimmten Umständen - in Zeiten der Moralisierung und des Rufs nach neuen Gesetzen - auch das 'Verbieten' als Antwortoption bevorzugt wird.' (Autorenreferat)

'The article deals with issues from milieu research and research on participation in education, primarily looking at methodological aspects in the analysis of various surveys from the SOEP (surveys 1994 and 1999). The central question is how milieu and participation in further education are related to each another. The relationship is reconstructed on the basis of multivariate procedures for classifying objects and variables. It will be shown that milieu-specific factors for participation in further education can be distinguished from milieu-non-specific factors, namely by systematically combining these multivariate procedures in such a way that the combination is tailored to the analysis of milieus. Thus a weakness regarding content and methodology can be made visible in milieu research focusing on education: in order to assess milieus as an independent variable, both matter and methodology require not only a differentiation between various types of milieus, but also between milieu and non-milieu.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter response behavior; reactivity effect; method; Federal Republic of Germany; interview; data collection method; political behavior; empirical research; indicator
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 86-96
Zeitschriftentitel ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung (2003) 53
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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