Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Das transsexuelle Schneiden als Symptom des zweigeschlechtlichen Weltbildes

Transsexual cutting as a symptom of the hermaphroditic image of the world
[Zeitschriftenartikel]

Schachl, Tonia

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-19750

Weitere Angaben:
Abstract Transsexuelle, die sich der geschlechtsangleichenden Operation unterziehen wollen, versuchen, einen seelischen Konflikt körperlich zu beseitigen. Sie privatisieren mit dieser rigiden Ordnung ihres Körpers in die konventionellen Schablonen aber auch das gesellschaftliche Problem der Geschlechterdichotomisierung, funktionieren somit als SymptomträgerInnen und entheben die Normalen bis zu einem gewissen Grad der Konfrontation damit. Je unauffälliger die Transsexualität in Richtung (Trans-)Normalität verschwindet, desto besser können sich die Betroffenen in die Gemeinschaft integrieren. Je auffälliger - transsozial sichtbarer - sie sind, desto geringer ist die soziale Akzeptanz, nicht nur bei Normalen, sondern gerade auch bei den erfolgreich normalisierten zurechtgeschnittenen Transsexuellen. Diese Tendenz zur Anpassung, die einen Operationssog bewirkt, wird durch die öffentlichen Bilder der Medien subtil gefördert aber auch gespiegelt.
Thesaurusschlagwörter transsexualism; mental conflict; gender role; gender relations; social integration; social recognition; acceptance; surgery
Klassifikation Sonstiges zur Soziologie; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Seitenangabe S. 151-174
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 21 (1997) 3/4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top