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In-work benefits for low wage jobs : can additional income hinder labor market integration?

Lohnzuschüsse für Niedriglohn-Jobs: kann zusätzliches Einkommen die berufliche Integration behindern?
[Arbeitspapier]

Krug, Gerhard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-196992

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "By financially supplementing low wages, in-work benefits are an instrument of active labor market policy to encourage labor market integration of low skilled and long-term unemployed persons. The hypothesis of this paper is that the financial benefit from the state, even though increasing the overall wage, is interpreted by the employee as a signal that employers are not willing to behave according to the norm of reciprocity and lowers wage satisfaction. This leads to negative side effects on employment stability foiling positive effects on labor market integration. This hypothesis is tested using a survey of in-work benefit recipients and of nonrecipients as a comparison group. The method of propensity score matching is applied to eliminate all compositional differences between benefit recipients and nonrecipients except for the source of their income. It is shown that in-work benefits reduce wage satisfaction (as an indicator of perceived violations of reciprocity) by 14 percentage points. However, whether this explains why in-work benefits are not successful in promoting employment stability remains an open question." (author's abstract)

Lohnzuschüsse für Niedriglohn-Jobs sind ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik, um die berufliche Integration Geringqualifizierter und Langzeitarbeitsloser zu fördern. Der Autor stellt die Hypothese auf, dass durch die staatliche Lohnsubvention, auch wenn sich hierdurch der Durchschnittslohn erhöht, bei den Arbeitnehmern der Eindruck entsteht, dass die Arbeitgeber sich nicht der Reziprozitätsnorm verpflichtet fühlen. Dies führt zu einer geringeren Lohnzufriedenheit, hat negative Auswirkungen auf die Beschäftigungsstabilität und verhindert positive Auswirkungen auf die berufliche Integration. Diese Hypothese wird in einer Untersuchung von Empfängern von Lohnzuschüssen und einer Kontrollgruppe überprüft. Die Methode des Propensity Score Matchings wird angewendet, um alle Unterschiede in der Zusammensetzung beider Gruppen auszuschalten, mit Ausnahme der Einkommensquelle. Es wird gezeigt, das Lohnzuschüsse die Lohnzufriedenheit (als ein Indikator für die wahrgenommene Verletzung der Reziprozitätsnorm) um 14 Prozent verringern. Dennoch bleibt die Frage offen, ob dies die geringen Auswirkungen von Lohnzuschüssen auf die Beschäftigungsstabilität erklärt. (IAB)
Thesaurusschlagwörter labor market policy; activating labor market policy; minimum wage; reciprocity; employment relationship; personnel deployment; wage costs; subsidy; wage; impact; measure; combined wage; low-wage group; persistent unemployment; occupational reintegration; effect on employment; wage level; satisfaction; social perception; wage policy; employment; duration; Federal Republic of Germany
Klassifikation Einkommenspolitik, Lohnpolitik, Tarifpolitik, Vermögenspolitik; Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode empirisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 46 S.
Schriftenreihe IAB Discussion Paper: Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 28/2007
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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