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Das Zusammenspiel von Normen und Anreizen bei der Erklärung partnerschaftlicher Stabilität

Interaction between norms and incentives during the explanation of partnership stability
[Arbeitspapier]

Hunkler, Christian; Kneip, Thorsten

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-195545

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Mannheim, Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES)
Abstract "In der theoriegeleiteten Forschung zum Anstieg der Scheidungsraten betonen ökonomische Erklärungsansätze vor allem Veränderungen des mit der Ehe verbundenen Nutzens im Verlauf der Beziehung, während kulturell-normative Ansätze Unterschiede bzw. den Wandel in Wertvorstellungen und normativen Orientierungen dafür verantwortlich machen. Mithilfe des Modells der Frame-Selektion wird dieser Gegensatz überwunden. Stabil sind Beziehungen demnach insbesondere dann, wenn eine starke 'Rahmung' als unverbrüchliche 'Institution' mit dazugehörenden gut internalisierten Normen vorliegt. Ist diese Rahmung jedoch gestört, können Anreizvariablen einen Einfluss auf die Beziehungsstabilität haben. Die Autoren überprüfen hier zwei aus dem Modell der Frame-Selektion abgeleitete Hypothesen: erstens, dass stark gerahmte Beziehungen unabhängig von ihrer Qualität stabil sind und zweitens, dass signifikante Störungen der Rahmung deren Wirkung auf die Beziehungsstabilität moderieren. Die Analysen zeigen deutlich, dass einfache Rational-Choice-Modelle ebenso wie rein normative Erklärungen der Stabilität jeweils alleine unzureichend sind und wichtige Wirkmechanismen der Stabilisierung von Beziehungen vernachlässigen. Die Ausblendung von Anreizen bei stark verankerter Unauflöslichkeitsnorm findet sich jedoch nur bei Ehen, am deutlichsten, wenn sie zusätzlich kirchlich institutionalisiert sind. Die Unwirksamkeit der Norm in nichtehelichen Lebensgemeinschaften deutet auf ihre fehlende Verknüpfung mit den hier geltenden Beziehungsmodellen hin." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter divorce; explanation; cause; partnership; marriage; stability; rational choice theory; family; family planning; family situation; value-orientation; value system; utility; social norm
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Mannheim
Seitenangabe 35 S.
Schriftenreihe Arbeitspapiere / Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung, 108
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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