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Europe's new security strategy - challenges for development policy

Europas neue Sicherheitsstrategie - Herausforderungen für die Entwicklungshilfepolitik
[Arbeitspapier]

Faust, Jörg; Messner, Dirk

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-193817

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsches Institut für Entwicklungspolitik gGmbH
Abstract "The security strategy adopted by the European Council in late 2003 underlines the importance of conflict prevention and civil, but also - wherever necessary - military intervention in weak or failing states. The new European Security Strategy (ESS) recommends that foreign and security policy should more closely dovetail with development policy. In view of the fact, that development cooperation (DC) has specific operational experiences, particularly in relation to weak states, development policy needs to assume a proactive stance towards the ESS. In order to become an important player in European security policy, development policy needs to confront the task of aggregating its large operational experiences into strategic concepts on how development policy can contribute explicitly in erasing the socioeconomic foundations of the existing transnational threats to European security. Furthermore, development policy's aim of providing significant contributions to Europe's new security policy calls implicitly for huge efforts in personnel, conceptual, and financial terms. This in turn must be predicated on new forms of division between bilateral, European, and multilateral development policy." (author's abstract)

Die vom Europarat Ende 2003 verabschiedete Sicherheitsstrategie unterstreicht die Bedeutung von Konfliktprävention und ziviler, aber auch - wenn nötig - militärischer Intervention in schwachen oder zerfallenden Staaten. Die neue Europäische Sicherheitsstrategie empfiehlt, dass die Außen- und Sicherheitspolitik enger mit der Entwicklungspolitik verknüpft werden sollte. Angesichts der Erfahrungen auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit mit schwachen Staaten sollte die Entwicklungspolitik in diesem Zusammenhang eine aktive Rolle spielen. Um ein wichtiger sicherheitspolitischer Akteur in Europa zu werden, muss die Entwicklungspolitik sich der Aufgabe stellen, auf der Basis ihrer operationalen Erfahrungen Strategien zu formulieren, wie Entwicklungspolitik zur Beseitigung der sozioökonomischen Grundlagen bestehender internationaler Bedrohungen der europäischen Sicherheit beitragen kann. Der Anspruch der Entwicklungspolitik, einen signifikanten Beitrag zur neuen europäischen Sicherheitspolitik zu leisten, erfordert zudem große Anstrengungen auf personellem, konzeptionellem und finanziellem Gebiet sowie eine neue Arbeitsteilung zwischen bilateraler, europäischer und multilateraler Entwicklungshilfepolitik. (ICEÜbers)
Thesaurusschlagwörter security policy; development policy; developing country; international cooperation; European cooperation; ESDP; CFSP; development aid; Europe; EU; strategy; foreign policy; conflict; prevention; security; intervention; military intervention; humanitarian intervention
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Methode anwendungsorientiert
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Bonn
Seitenangabe 20 S.
Schriftenreihe DIE Discussion Paper, 3/2004
ISBN 3-88985-276-9
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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