@article { Bauriedl2008,
 title = {Räume lesen lernen : Methoden zur Raumanalyse in der Diskursforschung},
 author = {Bauriedl, Sybille},
 journal = {Historical Social Research},
 number = {1},
 pages = {278-312},
 volume = {33},
 year = {2008},
 url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-191152},
 abstract = {'Diskurse sind sowohl in gesellschaftliche Kontexte ihrer Entstehungsgeschichte als auch in räumliche Kontexte eingebunden. Für eine Diskursanalyse sind daher sowohl eine historische wie auch räumliche Betrachtung relevant. Der Versuch, neben der aktuell dominanten historischen auch eine räumliche Perspektive einzunehmen, ist allerdings mit erkenntnistheoretischen und methodischen Problemen verbunden. Um Aussagen zum Verhältnis von Diskurs und Raum machen zu können, müssen erstens Raum, Ort und Lokalität in das begriffliche Inventar der Diskursforschung übertragen und es muss zweitens eine Methodologie entwickelt werden, die die Konstruktions- und Konstitutionsprozesse zwischen Räumen und Deutungssystemen erfassen kann. Anhand einer Beispielstudie werden eine mögliche Methodenanwendung und ein empirisches Vorgehen vorgeführt, die eine räumliche Dimension in der Diskursforschung erfassen lassen. Dabei werden auch die Probleme bei der Ordnung und Interpretation der diskursanalytischen Ergebnisse offengelegt. Die Analyse einer lokalen Diskursordnung wird für die Nachhaltigkeitsdebatte in Hamburg vorgestellt. Der Beitrag stellt ein raumbewusstes Forschungsprogramm vor, das durch seine formalisierte Methodologie eine Anleitung für ähnliche Studien bietet. Abschließend stellt der Beitrag die Erkenntnispotenziale einer raumsensiblen Diskursforschung zur Diskussion.' (Autorenreferat)'Discourses are embedded in the social context of their evolutionary history and they are spatially embedded. Therefore a discourse analysis needs an historical and a spatial perspective. Working with these two perspectives implicates epistemological and methodological problems. To make conclusions about the spatial anchoring of discourses and about the relation of these discourses, have to transfer the terms 'space', 'place' and 'locality' into the conception of discourse research. And there have to be developed a methodology which can measure the reflexive processes of construction and constitution of spaces and systems of signification. This contribution discusses methods, empirical practice and special problems with interpreting the empirical outcome of space sensitive discourse analysis with a case study. An empirical program to interpret spatial metaphors of a discursive order will be introduced for the topic of the sustainability debate in Hamburg. The material productivity of sustainability discourses has been worked out by the example of an urban development project at the Hamburg waterfront, called HafenCity.' (author's abstract)|},
}