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Religiöse Orientierungen und kirchliche Integration : neuere Entwicklungen im Spiegel europäischer Vergleichsdaten

Religious leanings and church integration : recent developments reflected in comparative European data
[Konferenzbeitrag]

Pickel, Gert

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-162412

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die Diskussion über Säkularisierung in Europa zieht ihre Substanz aus einem generellen Trend in Richtung Abnahme von Religiosität und kirchlicher Integration in der Bevölkerung nahezu aller westeuropäischer Staaten. Nun besteht aber die Möglichkeit, daß diese Entwicklung und ihre Ausgangssituation über verschiedene Kulturkreise variiert. In einzelnen Staatengruppen bestehen nicht nur unterschiedliche Ausgangsbedingungen für religiöse Überzeugungen, sondern auch erhebliche Unterschiede bezüglich kultureller Einbindung der Religionen in die Gesellschaft, religionsspezifischer Praxis und Entwicklungstempo des Säkularisierungsprozesses. Dabei ist die konfessionelle Prägung der Gebiete für die Intensität der Bindung an Religion und Kirche von zentraler Bedeutung. Neben diesem kulturellen Muster ist das sozio-ökonomische Niveau der Länder, ihre regionale Lage und die kürzer zurückliegende gesellschaftliche Sozialisation (sozialistische Prägung) wichtig für die Ausprägung und Stärke der Religiosität und Kirchlichkeit. Berücksichtigt man die Entwicklung in Osteuropa, werden fünf in sich homogene, sich aber gegeneinander abgrenzende Staatengruppen religiöser Überzeugung sichtbar: 1) katholisch geprägte Staaten Westeuropas (meist strukturschwächere südeuropäische Länder, 2) protestantisch geprägte Staaten Nordeuropas (mit hohem Industrialisierungsniveau), 3) gemischt konfessionelle Staaten Westeuropas (hochindustrialisiert), 4) katholisch geprägte Staaten Osteuropas und 5) christlich orthodox geprägte Staaten Osteuropas mit postsozialistischer Prägung. Konzentriert man sich für diese ausgewiesenen Nationen oder Nationengruppen auf die zeitliche Perspektive, so wird eine ähnliche Entwicklung des Säkularisierungsprozesses auf unterschiedlichen Niveau für alle Regionen sichtbar. Dabei existieren einige Nationen, welche von diesem, sonst einheitlichen Bild abweichen. Dabei ist es besonders interessant den Säkularisierungsprozeß in Osteuropa dem in Westeuropa gegenüberzustellen (hier ist Ungarn eine Ausnahme). Zusammenfassend kann gesagt werden, daß ähnliche Entwicklungen der Religiosität in unterschiedlichen Kulturkreisen mit entsprechend unterschiedlichem Ausgangsniveau stattfinden, wobei ganz spezifische Ausnahmen bestimmter Länder (z.B.Polen) bestehen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Europe; Eastern Europe; Western Europe; socialization; secularization; process; religiousness; cultural factors
Klassifikation Soziologie von Gesamtgesellschaften; Religionssoziologie
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Gesellschaften im Umbruch: Sektionen und Arbeitsgruppen
Herausgeber Sahner, Heinz; Schwendtner, Stefan
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 679-684
ISBN 3-531-12836-1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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