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Progression und Regression im Geschlechterkonflikt : Maskulinität zwischen neuen Horizonten und alten Ufern

Progression and regression in the gender conflict : masculinity between new horizons and old banks
[Konferenzbeitrag]

Meuser, Michael

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-162382

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Hinsichtlich des Geschlechterkonflikts werden in jüngster Zeit heftige politische Debatten unter dem Stichwort 'backlash' geführt. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen insbesondere die Reaktionen der Männer auf die 'feministische Herausforderung' und auf von der Frauenbewegung initiierte Veränderungen in den Beziehungen der Geschlechter zueinander. Die Selbstthematisierung des Konfliktfeldes durch die beteiligten Akteure geschieht im Horizont der mit den Begriffen Progression und Regression bezeichneten Muster der Bewältigung sozialer Konflikte. Eine soziologische Analyse wäre schlecht beraten, wollte sie bruchlos an solche in politischer Absicht vorgenommene Etikettierungen anknüpfen. Es muß folglich ein konzeptioneller Rahmen gefunden werden, in dem die Kontrastierung von Progression und Regression (auch) einen soziologischen Sinn macht. Einen solchen Rahmen bieten Modernisierungstheorien, insbesondere wissenssoziologischer Provenienz. Ein entscheidendes Merkmal von Modernisierung ist das Reflexivwerden von Selbstverständlichkeiten. Eine Diagnose von Progression und Regression müßte darauf achten, inwieweit der 'Zustand des unreflektierten 'Zuhauseseins' in der sozialen Welt' (Berger/Berger/Kellner) verlassen oder angestrebt wird. Die empirische Fragestellung richtet sich auf die Reaktionen derjenigen, gegen deren Willen das Geschlechterverhältnis zu einem sozial konflikthaften gemacht worden ist. Wir reagieren die Männer auf den Wandel des Geschlechterverhältnisses? Kommen Selbstverständlichkeiten abhanden? Werden sie Gegenstand eines Diskurses und somit reflexiv eingeholt? Welche (geschlechterpolitischen) Orientierungen werden entwickelt und wie werden sie handlungspraktisch realisiert? Die Beantwortung dieser Fragen nimmt zum einen Bezug auf das Phänomen der Diskursivierung von Maskulinität in Gestalt von Männerverständigungsliteratur, zum anderen auf lebensweltlich verankerte kollektive Orientierungen. Die Daten hierzu sind in Gruppendiskussionen in unterschiedlichen Zusammenschlüssen von Männern erhoben worden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter gender relations; gender; conflict; gender-specific socialization; modernization; reflexivity; masculinity; discourse; orientation
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Gesellschaften im Umbruch: Sektionen und Arbeitsgruppen
Herausgeber Sahner, Heinz; Schwendtner, Stefan
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 760-764
ISBN 3-531-12836-1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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