%T Tatsächliche und wahrgenommene Risiken atypischer Beschäftigungsverhältnisse
%A Giesecke, Johannes
%A Gangl, Markus
%E Rehberg, Karl-Siegbert
%P 4429-4440
%D 2008
%I Campus Verl.
%K Bundesrepublik Deutschland; Risiko; Arbeitsmarkt; Wahrnehmung; Arbeitsmarktentwicklung; Auswirkung; Diskussion; Arbeitszufriedenheit; Karriere; Arbeitslosigkeit; Teilzeitarbeit; Teilzeitarbeitnehmer; befristetes Arbeitsverhältnis; Folgen; soziale Folgen; Beschäftigungsform; Flexibilität; Strategie; Unternehmen; SOEP; Schätzung; Ad-hoc-Gruppen; Ad-hoc-Gruppe: Atypische Beschäftigung und soziale Ungleichheit: theoretische Modelle und empirische Befunde;
%@ 978-3-593-38440-5
%= 2010-10-01T15:26:00Z
%~ DGS
%> http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-154862
%X "Trotz relativ heftiger politischer und wissenschaftlicher Kontroversen darüber, welche Folgen die Zunahme so genannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse für die Arbeitsmarktentwicklung hat bzw. haben könnte, gibt es wenig Diskussion und noch weniger gesicherte empirische Befunde über die Auswirkungen dieser Beschäftigungsverhältnisse auf die Arbeitnehmerschaft. Soziologisch relevante Fragestellungen wären hier einerseits im Bereich der subjektiven Wahrnehmung von atypisch Beschäftigten (etwa Arbeitszufriedenheit, Einschätzung der beruflichen Karriereaussichten), andererseits im Bereich der tatsächlichen Arbeitsmarktrisiken (etwa eintretende Arbeitslosigkeit, Verfestigung einer randständigen Position auf dem Arbeitmarkt) zu verorten. Da unter dem Begriff 'atypische Beschäftigung' recht verschiedene Typen von Beschäftigungsformen subsumiert werden, ist jedoch davon auszugehen, dass die Folgen solcher Beschäftigungsverhältnisse typenspezifisch und damit heterogen ausfallen. In diesem Vortrag sollen mit der Teilzeit und der befristeten Beschäftigung die quantitativ bedeutsamsten Formen atypischer Beschäftigung näher hinsichtlich möglicher Folgen für die subjektive Wahrnehmung sowie für die weitere berufliche Karriere untersucht werden. Diese beiden Beschäftigungsformen, die i.d.R. als klassische Vertreter zweier gegensätzlicher Flexibilisierungsstrategien (interne vs. externe Flexibilisierung) angesehen werden, unterscheiden sich in wesentlichen Elementen der Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung. Es ist daher von spezifischen Effekten dieser Beschäftigungsformen auszugehen, die zudem mit bestimmten angebots- als auch nachfrageseitigen Faktoren variieren dürften. Die empirischen Analysen beruhen auf Daten des Sozioökonomischen Panels sowie auf Daten aus einer eigenen Erhebung. Mit den Daten des SOEP ist es möglich, unbeobachtete Heterogenität, die in Querschnittsdaten typischerweise zu verzerrten Ergebnissen in den statistischen Schätzungen führt, angemessen zu berücksichtigen. Ebenso erlauben die SOEP-Daten eine Analyse der dynamischen Effekte atypischer Beschäftigung. Schließlich soll anhand der Daten der eigenen Erhebung das Potential bayesianischer Schätzmethoden demonstriert werden, die sich immer dann anbieten, wenn - wie im vorliegenden Fall - Spezialgruppen mit kleinen Fallzahlen analysiert werden sollen." (Autorenreferat)
%C Frankfurt am Main, Deutschland
%G de
%9 Konferenzbeitrag
%W GESIS - http://www.gesis.org
%~ SSOAR - http://www.ssoar.info