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Larry Summers und der Geschlechterunterschied : ist die Debatte um Begabungsunterschiede soziologisch relevant?

Larry Summers and the gender difference : is the debate concerning talent differences sociologically relevant
[conference paper]

Trappe, Heike

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Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-153400

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Corporate Editor Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Am 14. Januar 2005 nahm der renommierte US-amerikanische Ökonom Lawrence H. Summers in seiner Funktion als Präsident der 'Harvard University' an einer Konferenz teil, welche die geringe Präsenz von Frauen in den Natur- und Ingenieurwissenschaften an hochkarätigen Forschungseinrichtungen zum Thema hatte. In seinen einleitenden Bemerkungen entwickelte er drei breit angelegte Hypothesen, die die Ursachen der Unterrepräsentation von Frauen auf je unterschiedliche Weise begründeten. In einer dieser Hypothesen rekurrierte er auf angeborene Begabungsunterschiede zwischen Frauen und Männern, die am oberen Ende der Verteilung im Zusammenwirken mit anderen Faktoren dazu beitragen, dass selbst kleine Unterschiede zu einem großen Ungleichgewicht führen, was den Pool potentieller Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen betrifft. Diese Bemerkung zog ein ungeahntes und sehr kontroverses Echo nach sich. In ihrem Beitrag möchte die Verfasserin zunächst beschreiben, in welcher Weise in drei ausgewählten Disziplinen Begabungsunterschiede zwischen Frauen und Männern thematisiert werden. Dabei handelt es sich um die Intelligenzforschung, die Erziehungswissenschaften und die Soziologie. Unter den vielen Befunden über Geschlechterdifferenzen wird, wenn immer möglich, auf den Bereich der Mathematik fokussiert, weil hier die Forschungslage am besten ist. Schwerpunktmäßig geht es dann einerseits darum zu erhellen welche Mechanismen vor dem Hintergrund verschiedener disziplinärer Traditionen für geschlechtsspezifische mathematische Begabungsunterschiede und deren Folgen verantwortlich gemacht werden. Andererseits wird die Frage aufgegriffen, welche Konsequenzen daraus für die Soziologie abzuleiten sind, damit die soziologische Einsicht der gesellschaftlichen Vermittlung auch askriptiver Merkmale, wie der Geschlechtszugehörigkeit, nicht in Vergessenheit gerät. Zum Abschluss werden programmatisch einige Herausforderungen künftiger soziologischer Forschung benannt, die sich am Beispiel der Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Begabungsunterschieden zeigen lassen." (Autorenreferat)
Classification General Sociology, Basic Research, General Concepts and History of Sociology, Sociological Theories; Macroanalysis of the Education System, Economics of Education, Educational Policy; Women's Studies, Feminist Studies, Gender Studies
Method applied research; documentation; theory application
Free Keywords Geschlecht; Geschlechterforschung; Differenzierung; Begabung; Mathematik; Ungleichheit; Intelligenz; Forschung; Erziehungswissenschaft; Soziologe; soziologische Theorie; Naturwissenschaft; Ingenieurwissenschaft; Frau; soziale Folgen; Auswirkung; Plenarveranstaltungen; Doppelplenum: Die Herausforderung der Lebenswissenschaften: "Naturalisierung" von Erziehung, Bildung und sozialer Ungleichheit?;
Collection Title Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Editor Rehberg, Karl-Siegbert
Conference 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Document language German
Publication Year 2008
Publisher Campus Verl.
City Frankfurt am Main
Page/Pages p. 297-309
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Published Version; reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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