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Das Zusammenspiel von Habitat und Habitus und die Sozialität der Artefakte : zur empirischen Rekonstruktion der praktischen Logik von Programmierung und Softwareentwicklung

Interplay between habitat and habits and the sociality of artefacts : empirical reconstruction of the practical logic of programming and software development
[Konferenzbeitrag]

Schmidt, Robert

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-152275

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Der Verfasser möchte in seinem Beitrag vorschlagen, die Beziehungen von technischen Artefakten und menschlicher Sozialität in einer praxeologischen Perspektive und mit empirisch-theoretischen Werkzeugen der Bourdieuschen Soziologie als Zusammenspiel von Habitat und Habitus zu rekonstruieren. In diesem empirisch-theoretischen Fokus rückt mit den Praktiken das Geschehen zwischen Akteuren und Artefakten in den Mittelpunkt. Auf der Grundlage einer videogestützten ethnografischen Studie in der Softwareentwicklung möchte er deutlich machen, wie die Arbeitspraktiken in ihrem Vollzug Beiträge von Akteuren und Artefakten mobilisieren. Dazu gehören mentale und kognitive Prozesse genauso wie der praktische Orientierungssinn der Finger auf ihren Wegen über die Tastatur, die Affordanzen von Büroartefakten wie Schreibtischen, Teppichböden und Bürostühlen und die interobjektiven Beziehungen zwischen dem Code, der Programmiersprache, den auf Webservern verfügbaren Funktionsbibliotheken und der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE). Dieses praktische Zusammenwirken von Akteuren/ Körpern und Artefakten wird als Zusammenspiel von inkorporierten sozialen Regeln und praktischen Wissensformen, i.e. Habitus, mit einem Gefüge aus räumlich-gegenständlichen Arrangements und technisch auskristallisierten sowie formalisierten sozialen Verhaltensregelmäßigkeiten, i.e. Habitat, begrifflich weiter ausgearbeitet. Das Konzept des Habitats wird dabei als Komplementärwerkzeug zum Habitus vorgeschlagen. Mit dem Begriff Habitat kann die Debatte um den ontologischen Status technischer Artefakte unterlaufen werden; diese werden stattdessen methodologisch als Bestandteil der Sozialität und als Teilnehmer sozialer Praktiken gefasst. Über ihre Bezogenheit auf den Habitus kann konzeptualisiert werden, wie technische Artefakte Praxiseffekte erzeugen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter habits; Bourdieu, P.; software; artifact; programming; social actor; body; office; interdependence; zone; behavior; development; practice; video; analysis
Klassifikation Wissenschaftssoziologie, Wissenschaftsforschung, Technikforschung, Techniksoziologie; Philosophie, Theologie
Methode anwendungsorientiert; Dokumentation; empirisch; empirisch-qualitativ; Theorieanwendung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1961-1967
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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